Teenage Bottlerocket:
Stealing The Covers
Och nö! Nicht noch eine Band, die ein komplettes Album nur mit Cover-Songs rausbringt. Das war mein erster Gedanke bei "Stealing the Covers" von TEENAGE BOTTLEROCKET.
Die drölfste Version irgendeines Oldies, verwurschtelt von Bands wie Me first and the Gimme Gimmes, braucht doch echt keine Sau mehr.
Tja, Rechnung wohl ohne den berühmten Wirt gemacht. Denn der Vierer aus Wyoming setzt nicht auf den X-ten Abklatsch schon bekannter Songs, sondern covert sich munter durch ihre Lieblingslieder eher unbekannter Kapellen, mit denen man mal die Bühne oder wahlweise auch nur den Barhocker geteilt hat. Das ist schon ne ziemlich lässige Idee, um auch eher (noch) kleine Bands eventuell noch etwas mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.
So ist es auch wenig verwunderlich, dass ich nicht eine der bedachten Bands kenne, geschweige denn namentlich mal gehört habe.
Und dass TEENAGE BOTTLEROCKET mit ihrem sehr eigenen Können und den wie immer auf den Punkt perfekt getroffenen Gesangsparts das Album auch problemlos als ihr eigenes Schaffenswerk hätten verkaufen können, beweist nicht nur die kleine Anekdote, dass Fat Mike die Band für ihr neues Werk lobte mit den Worten "Euer neues Album finde ich besser als die letzten Beiden"...und die Band ihn dann darüber aufklären musste, dass die Songs leider nicht von ihnen selber sind.
Hits sind, auf einer wirklich guten Platte, das herrlich alberne "Why the big Pause" (Humor könnte auch von NOFX sein) und das Melodiemonster "My very Best".
Kommentare:
bisher keine Einträge