Goldfinger:
The Knife
Mit THE KNIFE legen Goldfinger ihr erstes Album seit 9 Jahren vor. Es wird solider Skapunk geboten, mit allem was dazu gehört. Die Platte kann man gut im Hintergrund laufen lassen, wenn die Klasse von `99 zu Besuch kommt und die Songs darauf ergänzen in idealer Weise Goldfingers Live-Set, so dass man sie sich gut und gerne auf einem Festival im Sommer anhören kann.
Hier könnte diese Review auch schon enden, was das Ganze etwas traurig macht. Man merkt, dass sich Goldfinger richtig ins Zeug gelegt haben, um nochmal eine fette Produktion hinzulegen. Die Produktion ist sehr gut geworden. Mächtiger Sound und Travis Barker von Blink 182 am Schlagzeug. Der spielt wirklich super, und ich frage mich, ob da nicht das ein oder andere Mal mit dem PC etwas gerade gezogen oder gleich programmiert wurde. Falls nicht, Hut ab. Das ganze Album klingt abwechselnd mal nach Ska-Punk, wie ihn meine Generation mag (siehe oben) oder mal nach der aktuellen Blink 182, was daran liegt, dass John Feldmann (Gitarrist/Sänger von Goldfinger) beide Platten produzierte. Schade, so klingt die aktuelle Goldfinger nun mal wie Blink182 und nicht andersrum. Die Trompeten sind zwar da, haben aber keine eigene tragende Rolle, müssen hier und da halt rein, weil sonst wäre es ja kein Skapunk.
Abschließend muss ich leider sagen, dass die Platte mal so und dann mal so ist. Zwar super klingt aber nicht berührt. Einzige Ausnahme ist der Song DON`T LET ME GO, der ist schön.
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