Rivershores:
Dizzy Lows
Die 90er haben angefragt und wollen ihr altes Blink182 zurück. "Gerne", sagten da vier Typen aus dem Sauerland, "Da können wir was arrangieren". In etwa so war zumindest mein erster Gedanke, als ich das neue Album "Dizzy Lows" zum ersten Mal gehört habe. Vor allem die Stimme erinnert mich nämlich sehr an Mark Hoppus. Außerdem wird in "A Bedpost, A Belt And A Superman Suit" etwas von "wet dream" gesungen. Tatsächlich ist das Album aber dann doch - wenn ich es mit Blink 182 vergleiche - deutlich experimenteller und schielt eher in eine Alternative-Ecke. Das heißt jetzt aber nicht, dass dem Hörer so eine grausame Scheiße wie bei Angels And Airwaves zugemutet wird. Keine Angst! Stattdessen gibt es mal zügigen ("Ghouls", "Sugar Schemes") und mal nachdenklichen ("Rain") Pop-Punk, gegen den man qualitativ wirklich nichts sagen kann.
Fazit: Gut gemachter Pop-Punk mit allen Höhen und Tiefen.
Anspieltipps: Ghouls, Hope Is A Beggar
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