Monsters Of Liedermaching:
Für alle
Ein typisches Monsters-Jahr: Tour. Pause. Festivals. Album. Tour. Anstrengend.
Ach ja. Die Monsters. Da kommen nostalgische Erinnerungen bei mir hoch. Unendliche tolle Konzertbesuche. Nette Typen. Besoffenes Publikum und eine wachsende Fangemeinde. Jetzt ist dann wohl leider auch der Punkt gekommen, an dem man die zu veröffentlichenden Alben nicht mehr so einfach live mitschneiden kann, wie das bei den vorherigen Alben der Fall war. Jetzt müssen die feinen Herren ja gepflegt ins Studio gehen und dort ihr Können mit zusätzlichen Musikern in klassischer Bandbesetzung unter Beweis stellen. Im ersten Moment denke ich mir "Schade". Denn ich habe oft die Alben gehört und wehmütig gedacht. "Jau. Da warste dabei.". Jetzt also das erste Studio-Album der Monsters. So beim ersten Hören denkt man sich "Ungewohnt". Irgendwie glattgebügelt und leicht langweilig-unspontan.
Gut. Es sind immer noch die Monsters und die Lieder sind eigentlich immer noch die gleichen. Jetzt eben mit zusätzlichen richtigen Instrumenten. Das waren die Gedanken zu ersten Hören des Albums. Aber mit jedem weiteren Hören denke ich mir. "Genau so." Das letzte Album klang irgendwie langweiliger. Das hier ist wieder richtig abwechslungsreich. Mal sentimental. Mal komisch. Man singt von toten Schafen, Feuerwehrleuten, arbeitslosen Supermännern und weiteren Alltagsgeschichten. Manchmal Blödsinn aber immer mit einem Augenzwinkern, ohne in Stumpfsinn zu verfallen. Das Schönste am ganzen Album: Man weiß schon genau, wie die Lieder live klingen werden und freut sich schon drauf. Diesen Sonnenscheinen kann man nichts übel nehmen...
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