Primitive Life:
Man Made Disaster
Backbite Records bedienen mal wieder vortrefflich und servieren das, was sie am besten können: Hardcore, der einfach nur nach vorne geht und dir dabei die Faust so tief in den Schlund rammt, dass du eigentlich noch schnell fragen möchtest, ob da vielleicht irgendwo noch dein Handy liegt, was du beim gestrigen AZ-Stunt versehentlich verschluckt hast. Aufgrund des Dauerfeuers aus den Boxen dringt aber nur noch ein "MMhhhmmmöhmn" über deine Lippen. Die Therapie ist zwar bestimmt nicht schmerzlos, aber immerhin kurz. Bricht ein Song hier nämlich mal die Eine-Minute-Grenzen, kann man ihn, verglichen mit dem restlichen Material, nämlich schon als lang bezeichnen. Also, drückt euch tief in euren Ohrensessel und hört gut zu, wenn euch gesellschaftskritischer und veganer Straight-Edge-Hardcore um die Ohren gepfeffert wird. Garniert wird das ganze übrigens mit einem düster-dreckigen Proberaumsound. D.I.Y. or DIE!
Fazit: Ein sehr kurzes aber zugleich auch sehr intensives Hörvergnügen.
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