North Alone:
Next Stop CA
Manuel North, der Folk-Punk-Barde aus Osnabrück, mag Fat Wreck und die auf dem Label befindlichen Bands wirklich sehr gerne. Da der Herr ansonsten auch noch Folk sehr zu mögen scheint, dachte er sich, "ach, warum lasse ich meine akustischen No-Use-For-A-Name-Cover nicht mal von einer Band begleiten?" und so wurde aus (Manuel) North Alone dann die Band North Alone. Eine Gruppe, wo der Herr North eben nicht alleine, sondern von ein paar Musikern begleitet auf den Brettern der Welt steht. Ja, tatsächlich könnte man mit den Wörtern Fat Wreck und Folk eigentlich perfekt die Musik umschrieben, die North Alone machen. Das ist keinesfalls schlecht, ganz im Gegenteil, die Musik ist extrem sauber gespielt und die Fideln geben dem Ganzen etwas Eigenständigkeit. Auch wenn North Alone das Rad sicherlich nicht neu erfinden, bringen sie doch ein schönes Folk-Album heraus, welches eine ganze Menge Punkrock-Auftrieb zu bieten hat. Außerdem scheint es vor allem dem Bandleader ja auch gar nicht darum zu gehen, dass man aus der Masse hervorsticht, sondern sich vielmehr bei Szenegrößen wie No Use For A Name oder auch Lagwagon ankuschelt und möglichst viel zu übernehmen versucht. Immerhin scheint sich zumindest Manuel North auch nicht ganz so ernst zu nehmen und hat wohl auch gegen Kritik ein ziemlich dickes Fell entwickelt ("My Music Sucks"). Das macht ihn doch direkt sympathisch!
Außerdem zählt das Album "Next Stop CA" zu seinen 10 Lieblingsalben. Wer hätte das gedacht?
Fazit: Fat Wreck-Folk zum Anfassen.
Anspieltipps: Extralarge, My Music Sucks.
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