Lame Shot:
Try again!
Lame Shot kommen aus Toulouse und nicht aus Kalifornien.
Das ist an sich erstmal völlig egal, allerdings scheint den Herren die Sonne so dermaßen aus dem Arsch, dass man auch beim zweiten und dritten Hinhören keinen Unterschied zwischen den Franzosen und (bitte wählen sie hier einen Poppunkact ihrer Wahl aus dem goldenen Staat) feststellen kann. Weder was den Sound und die Produktion angeht, noch die Aussprache der in Englisch verfassten Texte lassen darauf schließen, dass es sich hierbei nicht um eine Fat Wreck Band handelt.
Das kann man, mangels Eigenständigkeit, als negativ empfinden, mir macht das Spaß. Die zehn Songs sind sehr gut arrangiert, immer mehrstimmig und mit hingebungsvoller Spielfreude geradezu übersät. Lediglich "Last Day of Summer" ist mir ein bisschen zu lahm und kitschig, wer aber (wie ich) immer noch leidenschaftlich bei (den alten Sachen von) Blink 182 mitträllert, der sollte einfach die Fresse halten.
Lame Shot haben mit "Try Again" eine sehr gute (mittlerweile) oldschoolige Poppunkplatte gemacht, die sich jeder Fan der guten, alten Endneunzigeranfangzweitausender CaliPopPunkBands freudig auf die Löffel schmieren kann.
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