Anti-Flag:
American Reckoning
Bei manchen Künstlern frage ich mich, ob deren Marketing-Agenturen einfach sensationelle Überzeugungsarbeit leisten oder die Bandmitglieder selber einfach einen Überschuss an Kreativität und Output-Willen haben.
Anders kann ich es mir nicht erklären, warum die Vorzeigepunker (*Anmerkung des Autors: "Ironie") von ANTI-FLAG ein Akustikalbum aus Songs ihrer letzten beiden Werke veröffentlichen.
Die Kuh muss gemolken werden, solange der Beckham-Iro noch einigermaßen brauchbar aussieht oder was?
Zugegeben, die gerade mal sieben ausgewählten Songs werden akustisch mit Justins markanter Stimme deutlich positiver wahrgenommen und die (ganz wichtig!) immens guten Texte der Band lassen sich auch besser verstehen.
Dass zudem auch noch drei Coverversionen auf "American Reckoning" dazu gepackt werden, macht den Anschaffungsprozess der Platte auch nicht zwangsläufig notwendiger.
Dass ANTI-FLAG live sehr gute Akustik-Auftritte im Repertoire haben, durfte ich schon das ein oder andere Mal selber erleben. Warum das aber als eigenes Album von nur zwei ihrer Outputs eine Daseinsberechtigung haben soll, erschließt sich mir keineswegs.
Da sollten selbst Hardcore Fans wie Kollege Zwen beim Kauf zweimal überlegen, ob das nicht etwas zu viel des Guten sein könnte.
Dieses Album ist überflüssig wie sonst was!
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