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Burger Weekends:
Dead Romance
Klassischer Pop-Punk, wahrscheinlich losgetreten durch die RAMONES irgendwann kurz nach dem zweiten Weltkrieg, kann unglaublich toll sein. Und unglaublich nervig. Teilweise sogar von ein- und derselben Band. Gerade noch Catchy-Bubblegum-Refrains und clevere Texte (meist bei SCREECHING WEASEL der Fall), Minuten später öde Kinderlieder-Melodien, nervige Zwei-Akkord-Wechsel und ständige Satzwiederholungen (leider sehr oft bei den GROOVIE GHOULIES gehört. Und bei den QUEERS. Schade.). Die BURGER WEEKENDS sind eine Band aus Osnabrück und klangen auf ihrem ersten Album FAT MUTATION noch sehr nach einer Mischung aus allem, was unter dem Begriff Pop-Punk in den letzten 30 Jahren so passierte und auf selbigem Album machten sie selten den besagten Kinderlieder-Fehler, sondern prügelten enorm cool und mit anständiger Stilsicherheit ein paar echt eingängige Tunes durch. Jetzt gibt es eine neue 7". 4 Songs, da kann man eigentlich nichts verkehrt machen. Beim titelgebenden Opener musste ich am Anfang noch ein bisschen an so angegrungeten 90er Pop-Rock a'la LEMONHEADS oder frühe GOO GOO DOLLS denken. Eigentlich ein guter Song, aber als erster ein bisschen zu langsam. Danach geht's aber zum Glück richtig flott oder zumindest dringlicher zur Sache. Bissle "Babababa"- und "Ohohoh" Chöre hier und ein tanzbarer Doppelsnare-Schlag da. "27 Days" gab mir sogar kurz den Impuls, hier wirklich eine LOOKOUT RECORDS Band zu hören und den Gedanken "Ach, deshalb mochtest du diese Art von Musik eigentlich immer am meisten.". Schonmal danke dafür, BURGER WEEKENDS! Auch für die Bestätigung, dass JEDER Song auf dieser Erde mindestens einen Moll-Akkord am Anfang der Strophe, der Bridge oder des Refrains braucht. Der letzte Song heißt "Black Monday" und ist ungewohnt rockig. Fast schon zu rockig. Da singt sogar der NEON BONE-Lars mit. Auch eine Pop-Punk-Band, die seit jeher den ständigen Fehler begeht, Alben mit 50% abartigen Hits und 50% Füllern abzuliefern. Trotzdem ebenfalls sehr empfehlenswert. Die neue 7" der BURGER WEEKENDS ist bedingungslos jeder Person ans Herz zu legen, die etwas mit klassischem, melodischem Jeansjacken-Punk anfangen kann und Bock auf gute Laune (aber nicht zu viel gute Laune) hat. Außerdem solltet ihr mal die Homepage vom Label MONSTER ZERO RECORDS im digitalen Netz ansurfen - Die Releases sind spannend, der Style ist ansprechend comichaft (was beim Pop-Punk ja zum guten Ton gehört) und man findet sogar ein paar alte Bekannte im Band Roster wieder.
Lux 10/2018
Hörprobe:
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Burger Weekends - Dead Romance

Stil: Poppunk
VÖ: 05.10.2018, 7", Wanda Records, Monster Zero, Bartolini Records (Link)


Tracklist:
1. Dead Romance
2. Neon Girl
3. 27 Days
4. Black Monday

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Vincent Geilowitsz

29.10.2018 19:26
Super Review. Was da steht stimmt!

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