Authority Zero:
Persona Non Grata
Neues aus dem Hause Authority Zero. Nach dem erst im Sommer letzten Jahres erschienen "Broadcasting To The Nations", bringen die fleißigen Arbeitsbienchen aus Arizona nun bereits im Dezember 2018 den Nachfolger "Persona Non Grata" heraus. Diesmal nicht via Bird Attack, sondern wieder auf Concrete Jungle. Vorweg sei schon mal gesagt, dass wo Authority Zero draufsteht auch 100% Authority Zero drin ist. Melodiöser und eingängiger Singalong-Punkrock trifft auf experimentierfreudige Ausflüge in andere Genres wie Ska und Reggae. Moshpit-Hymnen ("Mush Mouth") wechseln sich ab mit entspanntem Groove ("Shake The Ground") und Songs, die sich dazwischen aufhalten ("Back From The Dead"). Unverwechselbar natürlich wie immer Jason DeVores punktgenaue und doch gerne mal ausschweifende Stimme, die die Gitarren und Drums über die Strophen trägt. Dass das Album derart schnell entstanden ist, merkt man dem Longplayer jedenfalls nicht an. Zumindest haben Authority Zero das, wofür manch andere Band Jahre, oder manchmal gar Jahrzehnte braucht, mal eben in gut 14 Monaten geschafft. Also, allen, die auf Punkrock mit eingängigen Melodien stehen, ab und an mal ne Kante haben wollen, aber auch vor Off-Beats und kleinen Ausflügen in ruhigere Gegenden keine Angst haben, kann ich dieses Album wirklich nur wärmstens empfehlen.
Fazit: "Persona Non Grata" bringt dich raus aus dem kalt-nassen Schmuddelwetter und trägt dich direkt über staubige Straßen Richtung Westen. Definitiv eine willkommene Abwechslung.
Anspieltipps: Mosh Mouth, Back From The Dead.
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