NOFNOG:
Thieves
Endlich! NOFNOG haben sich entschlossen, mal wieder einen Tsunami loszutreten. Krachig und schnell wie beim Vorgänger geht es zu auf "Thieves". Elf Songs, die klingen, als hätte das Who is Who des Ami-Hardcores ihre Finger im Spiel gehabt. Freunden von The Unseen, The Casualities oder frühen Rise Against dürfte hier das Wasser im Mund zusammenlaufen. Insgesamt ist das Album noch etwas straighter und durchgängiger als der Vorgänger, so gibt es weniger Interludes und gesprochene Intros. Lediglich das 48-sekündige "When All The Lights Go Out" leitet die Platte kurz ein. Danach bietet sich dann bis zum sehr kurzen und gut in den Song eingeflochtenen Sprachintro von "Opposition" keine Gelegenheit mehr zum Luft holen. Des Weiteren ist die Platte leider auch etwas geschliffener als der Vorgänger und ein klein wenig fehlen mir vielleicht die Highlights und die Innovationen. Aber davon abgesehen machen NOFNOG das, was sie eben ziemlich gut können. Da sitzt jede Melodie, jedes "Wohoo" und jeder Snareschlag perfekt. Klar, wer seit 15 Jahren unterwegs ist, u.a. in Mexiko, den USA, Kuba und Kanada, konnte sicherlich schon einiges an Erfahrung sammeln und weiß, wie man ein anständiges Album produziert. Aber nicht nur auf dem Plattenteller, auch im Regal macht das schicke Design des Tonträgers bzw. dessen Verpackung sicher ordentlich was her.
Fazit: Ami-Hardcore aus der östlichen Schweiz, der dir die Kauleisten auseinander haut.
Anspieltipps: Memories, Manifest of Thieves.
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