Venom:
Storm the Gates
Die Briten dürfen zu Recht als absolute Legendenband bezeichnet werden. Seit fast 40 Jahren ballert man fiesen, bösartigen Blackmetal, stets mit einer gehörigen Portion Thrash untergemischt, ins Volk.
Ob es der stets sehr rohe (leider in meinen Ohren oft "billig") wirkende Sound ist, dass ich persönlich mit der Band nicht wirklich warm geworden bin, oder ob sie einfach "zu klassisch" sind, mag ich immer noch nicht final beurteilen.
Auf ihrem 15. Studioalbum "Storm the Gates" gibt es (zumindest zu den mir bekannten Alben) nur wenig bis gar nichts Neues.
Cronos keift und faucht 13 mal mehr, mal weniger schnelle Songs ins Mikro, das Artwork zeichnet genretypische Klischeebildchen und ansonsten gilt "As evil as possible".
Dass der Fuß bei Songs wie "We the loud" immer wieder mit wippt oder die Thrash-Attacken im Titelstück "Storm the Gate" jeden Fan durchaus glücklich machen, helfen mir trotzdem nicht darüber hinweg, dass 13 Stücke dieses Sounds einfach auf Dauer zu eintönig und wenig abwechslungsreich sind und die ewig gleiche Stimmlage langweilt.
Trotzdem werden Fans der Band auch mit diesem Output sehr zufrieden sein.
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