Puta Madre Brothers:
Queso Y Cojones
Neue Mucke aus Australien! Hatte ich dieses Land bisher meistens mit lässigen Surfertypen und kuscheligen Koalabärchen in Verbindung gebracht, muss ich diesen Eindruck wohl jetzt revidieren und schuld daran sind die Puta Madre Brothers. Zugegeben hatte ich bei dem Bandnamen ja schon schlimmste Befürchtungen, so irgendwas Richtung KIZ-Tribute-Band, aber weit gefehlt: hier gibbet ein Spaghetti-Western-Mariachi-Rock'n'Roll-Soul-Noise-Gewitter, steht so in der Presseinfo und besser kann man den Sound des Trios auch kaum beschreiben. Vor meinem geistigen Auge kann ich schon die gespenstisch leere Westernstadt sehen, ab und an weht so ein vertrockneter Busch durchs Bild, Held und Schurke stehen sich zum Duell gegenüber, Showdown am Gun Hill...und dazwischen drei Aussies mit lustigen angeklebten Schnurrbärten und riesigen Sombreros, die in volkshochschulspanisch "Soy una fruta" singen. Klingt komisch? Ist es auch! "Queso y cojones" entfaltet nach ein paar Runden im CD-Player durchaus einen schrägen Charme, dem ich mich nur schwer entziehen kann!
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