Booze & Glory:
Hurricane
Das fünfte Album der Engländer hört auf den Namen "Hurricane" und hat zwar nicht die totale Zerstörungskraft eines ebensolchen, bietet aber dafür 12 sehr starke Streetpunknummern.
Gleich im ersten Song "Never again" wird dem braunen Gesocks eine klare Absage erteilt, bei "I'm still standing" musste ich erstmal Google bemühen, von wem der Song eigentlich im Original ist. Auf Elton John wäre ich nicht unbedingt sofort gekommen.
Wie es sich für eine Band aus England gehört, darf ein Fußballsong natürlich nicht fehlen ("Three Points" mit gehöriger Guter-Laune-Kante).
Druckvolle Produktion, Melodie an den richtigen Stellen platziert, dazu hier und da ein E-Piano. Das Bierchen vor der Bühne schmeckt auf jeden Fall. Mit Album Nummer fünf entfernen sich BOOZE & GLORY vom rauen, simplen Skinhead-Sound ihrer Anfangstage und nähern sich immer etwas mehr dem melodiösen Punkrock von Kapellen wie Rancid oder den Swingin' Utters.
Refrains und Mitsingparts, die im Ohr hängen bleiben, finden sich auf "Hurricane" auf jeden Fall zur Genüge.
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