Asocial Distortion:
s/t
Beim ersten Blick auf Asocial Distortion musste ich direkt an meine Hagener Freunde von Manege Frei denken. Einfallsloser Bandname trifft hier auf ein verdammt starkes und düsteres Plattendesign. Musik ist auch Knüppel-aus-dem-Sack-Musik, mit dem Unterschied, dass die Hamburger von Asocial Distortion durchgrinden, als wäre die Melodie noch nicht erfunden. Auf den brachialen, aber auch eben sehr eintönigen Beats krächzt sich die Ätz-Stimme durch 19 im Schnitt ungefähr eine Minute langen Songs. Spätestens nach Song drei bin ich dann auch bereits gelangweilt, weil wirklich alles komplett gleich klingt. Da helfen dann auch nicht die nihilistischen und zerstörerischen auf Deutsch gesungenen Texte, das schöne Vinyl und die allgemein überzeugende Haptik.
Fazit: Stumpfes Geballer. 19 Songs auf 15 Minuten Spielzeit ist da ehrlich gesagt auch einfach zu lang.
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