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Body Count:
Carnivore
Onkel Ice is back...
wieder einmal möchte man fast sagen. Denn nach den einschlägig bekannten ersten Über-Alben aus geraumer Vorzeit (die Band existiert jetzt auch schon seit geschlagenen 30(!) Jahren) war es ja doch etwas länger ruhig um die Gangster-Posse aus LA.
Nach ein paar eher schwächeren Alben dann vor drei Jahren der Riesenknall mit "Bloodlust". Junge, was für ein geiles Dingen, absolut wütender Metal-Hardcore. Nur Hits, ein Geschoss jagte das nächste. BODY COUNT waren plötzlich wieder da und erfolgreicher denn je.
Jetzt also "Carnivore". Nach den ersten beiden Durchläufen muss man sagen: Ja, sehr ordentlich. Am Rezept von "Bloodlust" nicht viel verändert. Der Bullendiss, das Metal-Cover (diesmal Ace of Spades in gewohnt solider Umsetzung), die gewohnte Predigt über die Härte der Straße in Downtown LA....kann man machen. Aber Onkel Ice, du wirst auch nicht jünger. Mach die Feuertonne mal lieber im Garten der heimischen Villa an und schon dich, damit du noch weiterhin so geile Mukke machen kannst.
Nee, mal im Ernst. "Carnivore" ist wieder mal ein Hammer-Album. Stücke wie "Thee critical Beatdown" sind der absolute Wahnsinn, mega produziert und stampfen nur so durch die heimische Anlage oder noch besser durch die riesigen Boxen der Bühne.
Besonders gut gefällt mir die neue Metal-Variante seines Hits von 1981 "Colors". Einfach ein Riesenhit!!
Diverse Gastmusiker geben sich auf Carnivore auch noch die Ehre, da wären zum Beispiel Jamey Jasta von Hatebreed, Riley Gale von Powertrip oder die stimmlich wie immer überzeugende Amy Lee von Evanescence.
Dazu kommen noch zwei Live-Stücke des Vorgängers als Bonus-Songs.
Es braucht keine große Weitsicht um zu erahnen, dass diese Platte noch sehr häufig laut aufgedreht in meinem Autoradio laufen wird. Nur nicht in Downtown Nordstadt, denn sonst bekomme ich Ärger mit den OG's.
kiki 03/2020
Hörprobe:
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Body Count - Carnivore

Stil: Punk, Metal, Rap, Crossover
VÖ: 06.03.2020, LP, CD, Century Media


Tracklist:
01. Carnivore
02. Point the Finger (feat. Riley Gale)
03. Bum-Rush
04. Ace of Spades
05. Another Level (feat. Jamey Jasta)
06. Colors
07. No Remorse
08. When I'm Gone (feat. Amy Lee)
09. Thee Critical Beatdown
10. The Hate Is Real
11. 6 In tha Morning (Unreleased Demo)
12. No Lives Matter (Live in Australia 2017)
13. Black Hoodie (Live in Australia 2017)

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Asti

13.03.2020 18:27
"Colors" ist von 1988. Ansonsten grandiose Rezi zu einem grandiosen Album...

Kenzie

15.03.2020 15:11
irgendwie lahm, wäre er mal beim Rap geblieben.

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