Blackup:
Club Dorothee
Blackup scheinen dem Anschreiben nach eine Band zu sein, die lieber tourt als ins Studio zu gehen. So ist "Club Dorothee" gerade erst der zweite Langspieler nach dem 2011 erschienen "Ease And Delight". Die 2017 erschienene "Clubbing Into Submission"-12" enthielt nämlich gerade mal vier Songs. Klar, in einem stickigen und vollgefurzten Studio zu sitzen, macht einfach nicht so viel Spaß, wie auf Festivalbühnen zu stehen, auch, wenn dort die Gerüche nicht unbedingt angenehmer sind. Ach, Festivals...naja, aber zurück zur Platte.
Hier gibt es 12x ziemlich straighten Garage-Punk gepaart mit einer ordentlichen Rock'n'Roll-Kante. Anbrennen lassen die vier Typen aus Ghent wirklich nichts. Auch die Leute im Studio haben Ahnung und so weiter und so fort. Da wir bei Bierschinken keine Vorgabe für eine Mindestanzahl von Buchstaben oder Wörter haben, belasse ich es jetzt auch mal dabei und sauge mir nicht noch mehr Vergleiche und Anspielungen aus den Fingern. Blackup machen eben wie so viele Bands technisch und handwerklich alles richtig. Wie sooooo viele andere Bands...
Fazit: Solide!
Anspieltipp: The Last Things
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