Slates:
Prairie Fires
Zu Beginn war ich mir fast sicher, hier verschollene Aufnahmen von Hot Water Music zu hören. "Sancti Spiritus" klingt verdammt nach den Helden aus Gainesville, zu "A Flight and a Crash"-Zeiten. Nunja, die Slates kommen aber aus Kanada und ihre Einflüsse dürften eher noch ein paar Jahre weiter zurück liegen - Hüsker Dü könnte man nennen, Leatherface scheinen auch mal durch, insgesamt hat man hier aber doch mehr als eine weitere Welle der aktuellen Bandschwemme, die sich diesem Sound verschrieben hat.
Melodischer Punkrock zwischen Pop und Post. Ziemlich rau gehalten, der Gesang krächzt sich schön heiser durch die 11 Songs dieser Platte, die sich durchweg gut anhören lassen. Meine Highlights: "Heart Attack Scare" und "Julieta", perfekte Symbiose aus tragender Melodie und treibendem Punkrock. Ansonsten gibt's auch mal schnellere Stücke (New Beginnings, Bun Bun) oder auch Melodisch-Melancholisches (Broken Parts, Your Town is Doomed)
Die Platte kommt hierzulande lediglich als Download raus, was etwas schade ist - diese Musik gehört unter die Plattennadel! Naja, da wird schon noch was kommen, gibt es die Band ja schließlich erst knapp 3 Jahre. Hört mal rein.
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