Asspatrol:
Last Order
Asspatrol. Schon viel gutes im Vorfeld von der Band gehört und so geh ich voller Vorfreude an das Review ran. Das Intro bremst dann meine Euphorie aufgrund seiner epischen Länge doch etwas ab und es geht mit dem Opener "Telecation" auch nicht mit dem erhofften durchgetretenem Fuß auf dem Gaspedal los. Erinnert aber direkt an die Nordmänner von Turbonegro.
Die "Caveman Nation" kommt im gleichen Midtempo daher und weiss vor allem durch schöne Gitarrenarbeit zu überzeugen. Würde mir wünschen, dass es doch mal irgendwann ein bisschen schneller nach vorne geht.
Aber hier wird eher der Freund der tragenden Rockmusik bedient. Könnte mir vorstellen, dass da live, alles ein bisschen schneller gespielt und mit der richtigen Atmosphäre, aber mal so richtig die Hütte abgerissen wird. So ist mir dann auch "Bottoms up" etwas zu gefällig. Das sieht bei dem sehr schönen "Trapped in a maze" schon etwas anders aus. Da reißt das sehr geile Riff das Tempo an sich und treibt ordentlich.
Huch und schon wieder Outro?! Das geht auch wieder endlos lang und nimmt zusammengerechnet mit dem Intro tatsächlich 1/3 der Gesamtspielzeit ein. Wollte man hier einfach nur die Spielzeit strecken? Hätte man sich klemmen können aber nun gut... Insgesamt ein handwerklich gut eingespieltes Teil, wenn auch viel zu kurz, aber ich nehme mal an, dass das nur ein Appetizer für eine kommende Langspielrille sein soll. Den einzigen Kritikpunkt den ich hätte wäre das Tempo und dass es dann doch etwas zu eindimensional wirkt. Liegt aber auch daran, dass es sich hierbei um lediglich 4 Songs handelt, Intro/Outro ausgenommen.
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