Dumbell:
Electrifying Tales
Ein neues DUMBELL Album? Her damit! Der Exilamerikaner und Wahlrheinländer Paul "Grace" Smith ist personifizierte Musik und das kommt auch auf dem zehnten Release der Rocker wieder zum Tragen. Es gibt hier keine Überraschungen, und das ist gut so. Der über Jahre gereifte Sound von Dumbell ist auch in der neuesten Besetzung nicht zu verbessern. Tatsächlich ist aber an den Schrauben für das Fein-Tuning gedreht worden. Der charmante klapprige DIY-Sound ist immer noch vorhanden, kommt aber auf "Electrifying Tales" ein wenig satter und runder rüber. Das Album hat immer noch Dreck, Lärm und Drive, aber sowohl Performance als auch Songwriting sind absolut ausgereift. Ansonsten wird von der punkigen Rockformel nicht abgewichen, was natürlich nicht unbedingt für Abwechslung sorgt, aber der Standard ist hoch und die Songs wirken zu gleichen Teilen frisch und doch abgebrüht. Das ist wohl so wie bei den Ramones oder Motörhead: Jeder KÖNNTE solche Songs spielen, aber bei diesen Bands klingen sie einfach besser und echter. Es ist ein gutes und beruhigendes Gefühl zu wissen, dass es da draußen Bands wie DUMBELL gibt, die den Rock retten. Chapeau!
Anspieltips: Backwards Mind, Back Down, World Fulla Evil
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