Mr. Murrungio:
s/t
Jawollo! Das Intro läuft und ich versteh kein Wort. Ich tippe auf italienisch, was sich nach kurzer Suche im Netz bestätigt. Meinereiner ist zwar dem Italienisch nicht mächtig, aber dem Album liegt ein Beipackzettel bei mit Textübersetzungen und das scheint alles nicht hirnloser irgendwas-Bollo-Hardcore zu sein, wenn man sich die Lyrics durchliest.
Die Mucke rumpelt und wütet vor sich hin und nachdem ich "nur mal schnell" reinhören wollte, ist das gute Stück nach 25 Minuten auch schon wieder rum. Bei 18 Titeln ein guter Schnitt.
Langweilig wird's nicht, kann es bei der Kürze der Songs auch gar nicht. Groß abwechslungsreich ist das Hardcore-Brett, das hier gefahren wird, nicht wirklich. Kein Raderfinder, aber das brauch es auch gar nicht.
Die Soundqualität geht auch voll in Ordnung, ist halt keine Studio High-end Produktion aber für schimmelige AZ's wo man noch das Kondenswasser von der Decke lecken kann (ich warte noch drauf, dass ich das mal erlebe) oder PunkerPartys an Lagerfeuern auf endzeitartigen Bauwagenplätzen ist das genau das Richtige!
Ehrlicher, rauer und wütender HardcorePunk der schön ungeschliffen daher kommt. Keine Metalanleihen oder DoublebassGewitter - einfach nur ein feines und schnelles Brett!
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