The Bottrops:
Hinterhofhits
"Endlich!", war mein erster Gedanke, als die neue The Bottrops Platte zur Rezension freigegeben wurde. Endlich mal wieder eine gute Punkrock-Platte, mit hervorragenden Texten und einschlägigen Melodien. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht!
Mit "Hinterhofhits" knüpft die Band um Bang Bang Benno, Johnny Bottrop, Slash Vicious und The Ace (mittlerweile ersetzt durch Stevo Petrocelli) nahtlos an die Vorgängerplatten an, wenn auch in einigen Songs ein wenig lauter und ein wenig Metal-lastiger. Das ist aber keinesfalls zum Nachteil.
Was vor allem auffällt, sind die vielen durchgezogenen Reime. Teilweise passen acht oder zehn Verse aufeinander und der Zuhörer weiß gar nicht, was ihm gerade widerfährt. Die Themenvielfalt fängt bei Alltags- und Liebesprobleme an und endet bei einer nicht allzu stereotypischen Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft, die nie in Plattitüden ausartet. Auf dem durchweg begeisternden Album stechen insbesondere "Du kannst nichts, du bist nichts", "Schaf im Wolfspelz" und "Ramona" hervor. Dies sind vielleicht nicht unbedingt die Songs, die andere auf dem Zettel haben, aber sollten durchaus nähere Betrachtung erfahren.
Der einzige Song, der gar nicht geht ist "Wegen dir". Das kann aber auch an meiner persönlichen Abneigung für diesen Begriff liegen. Letztendlich sollte es nämlich "deinetwegen" heißen...
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