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Punk im Pott 2006 1. Tag mit Superfreunde, Fahnenflucht, Nein Nein Nein, Pestpocken, Vageenas, Molotow Soda, Roten Ratten, Mimmis am 28.12.2006 in der Turbinenhalle Oberhausen

Punk im Pott 1. Tag, 28.12.06 in Oberhausen, Bericht von Kiki und Fö

Nachdem die Zeche Carl in den letzten Jahren schon deutlich an ihre Kapazitäten herangestoßen ist, wurde das Punk im Pott Festival dieses Jahr in die Oberhausener Turbinenhalle verlegt. Aber auch Oberhausen ist ja nicht aus der Welt, also fanden auch dieses Jahr ca 1600 Asseln aus aller Welt den Weg zum Punk im Pott.
Beginn: Donnerstag 15 Uhr. Also für die arbeitende Bevölkerung (Kiki) eher nicht geschaffen. Für die anderen hieß es rechtzeitig Alkoholvorräte zu beschaffen, beispielsweise in dem Getränkemarkt ne Straße weiter. Der Ansturm war so groß, dass zeitweise sogar mit Türsteher gearbeitet werden musste und immer nur fünf Punker gleichzeitig in den Laden durften. Der Penny-Markt vom Force lässt grüßen!
Gemächlich spazieren wir weiter, biegen um die Ecke und dann dies: Eine riesige Menschenmasse drängt gen Eingang, die Security völlig überfordert. Ein einziges Chaos aus Nieten und Iros vorm Seiteneingang der Turbinenhalle. Wartezeit zirka eine Stunde - toll
Dadurch verpassen wir auch glatt die ersten 5 Lieder der heimlichen Hauptband des Donnerstages: Die mächtigen Superfreunde aus Spelle/Rumänien! Kein Wunder, dass am Einlass so ein Gedränge war!
Die Menge tobt - nur nicht vor der Bühne, sondern vorm Eingang. Einige Frühaufsteher sind aber schon in der Halle und singen fleißig alle Hits mit.
Ein wie erwartet großartiges Set ließ keine Wünsche offen, die Superfreunde spielen sich in die Herzen ihrer Fans. Husi und Hülsing teilen sich den Bass, Bauer Bühl (der Bauer) und Schubbert teilen sich den Gesang. Am Gitarrenriffspielkrams thront Metal Berten (der Clown). Wie kann eine Band nur so sexy sein?
Natürlich wurde auch auf aufwändige Pyroshow nicht verzichtet, da können sich Rammstein noch ne Scheibe abschneiden! Silvesterfeuerwerk vom Sonderangebot, herrlich! Metal Berten (der Clown) schafft es jedoch nicht, seine Gitarren Funken sprühen zu lassen, also wird die Pyroshow ins Publikum zu Höflich verlegt. Auch schön. Mit "Lokenbach Fuck Off" endet das viel zu kurze Set der Superfreunde, alle sind begeistert!
Als zweite Band des Tages stehen Fahnenflucht auf der Bühne. Klassischer Deutschpunk, wie das Publikum ihn mag! Politische Hymnen mit Metalgitarren, vorgetragen im Hawaiihemd. Wie schön. Plötzlich ist es auch richtig voll in der Halle, geile Stimmung inklusive!
Damit wir uns auch wirklich wie auf dem Force Attack fühlen, dürfen obligatorische Dixi-Klos nicht fehlen. Dieses wird wohl gerade in den Backstage transportiert, damit die wichtigen Leute nicht zum Klo rennen müssen.
Nein Nein Nein touren sich dieses Jahr eh den Arsch ab, dürfen also auch hier nicht fehlen. Allerdings war die Bühne doch etwas zu groß für die drei Leute, insgesamt ein eher lahmes Konzert
Vieeel Platz auf der Bühne! Und viel Platz vor der Bühne. Richtig Stimmung kam nicht auf, schade. Dafür bretterten Nein Nein Nein gekonnt ihr Set runter, ohne Pausen und mit ordentlich Tempo.
Phil ist begeistert.
Meistdiskutiertes Thema des ersten Tages: Die leckere Erbsensuppe. Jetzt mal ehrlich, wer ist denn so bescheuert, sich auf einem Punkfestival mit sagen wir mal eingeschränkten sanitären Anlagen einen Plastikteller lauwarmer Erbsensuppe reinzupfeifen? Prost Mahlzeit! Sah aber auch wirklich lecker aus.
Kiki ist mittlerweile auch angekommen und hat beide Bands, die er sehen wollte, verpasst. Naja, dafür die Pestpocken. Brutales Gitarrengeschrammel mit wahlweise männlichem und weiblichem Gesang. Die Band lebt wohl eher vom Namen und vom T-Shirt-Verkauf. Die Musik nicht unser Fall, schon eher für die Irofraktion.
Nächstes Highlight: Die Vageenas aus Wuppertal! Neues Album mitgebracht, wobei man merkt, dass die Band von Platte zu Platte besser wird. Babette gewöhnt sich bei einigen Liedern sogar das Singen an.
Neben Babette ist René das einzige verbliebene Gründungsmitglied, Rest der Band wurde dieses Jahr komplett ausgetauscht. Netter Auftritt der Vageenas, gerne wieder!
Um der lieben Leserschaft die oft gezogenen Parallelen zum Force Attack zu untermauern, hier ein paar Impressionen aus der Halle. Schlafende Asseln Teil 1...
...perfekter sanitärer Luxus mit fließend Wasser...
...und leckeres Abendbrot (wohlgemerkt: Wir sind hier in ner Halle und nicht auf nem Campingplatz!)
Widmen wir uns wieder der Musik! Als nächstes Molotow Soda, deren Sänger übrigens auch immer als Ansager beim Force Attack fungiert. Sie bringen als erstes ihren Hit "Wasserleichen" und auch sonst eine der besseren Gruppen des doch etwas langatmigen Donnerstags.
Dieses Jahr feiert die Punkband übrigens ihr 20-jähriges Jubiläum! Glückwünsch! Ob alle Irokesenträger dieses Alter schon erreicht haben, ist äußerst fraglich...
Wie gesagt, etwas langatmig. Ulf fand es so interessant, dass er erst eingeschlafen ist, um sich dann um Punkt Acht Uhr auf den Weg nach Hause zu machen - ja nicht die Tagesschau verpassen!
Verpasst hat er dadurch nicht viel. Vielleicht den Auftritt der Roten Ratten, wobei wir uns da nicht ganz sicher sind, ob das nun gut oder schlecht war.
Alte Hits von Heiter bis Wolkig neu aufgewärmt, verblieben sind lediglich die beiden Frontmänner. Ihre Musik erinnert zuweilen an Kölner Karneval-Lieder, dazwischen aber auch immer wieder sozialkritische Lieder und Ansagen. Nächstes Jahr soll ein neues Album kommen, ein paar der Stücke wurden auch gespielt, waren aber eher durchwachsen.
Noch ne Altherrenband: Die Mimmis! Eine Band, die trotz ihres Alters noch Freude am Feiern hat und dies auch auf der Bühne auslebt. Klar gibts nichts Neues, wird aber auch nicht erwartet - nette Show zum im Publikum stehen und Bier trinken
Nach den Mimmis hätten wir die Zeit bis Rasta Knast noch mit Rubberslime überbrücken müssen, was uns angesichts von 8 Stunden eher mäßig mitreißender Musikbeschallung doch zu lang erscheint.
Also entschließen wir uns, den Heimweg anzutreten und verpassen dadurch leider Rasta Knast und Toxoplasma.
Aber morgen ist ja auch noch ein Tag - und was für einer!
Mehr zu morgen lest ihr dann hier...

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Mehr Berichte dieser Reihe:
Punk im Pott: Superfreunde, Nein Nein Nein, Vageenas, Roten Ratten, Mimmis uvm.1. Punk im Pott: Superfreunde, Nein Nein...
(Oberhausen, 28.12.)
Punk im Pott: Parasiten, Pascow, Betontod, Chefdenker, Rantanplan, Kassierer uvm.2. Punk im Pott: Parasiten, Pascow, Betontod...
(Oberhausen, 29.12.)
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Gasse

24.01.2008 15:48
Lockere Fotos!

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