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Wilwarin Festival: Eisenpimmel, No Means No, Pascow, Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen, HGich.T,..., 04.06.2011 in Ellerdorf, Festivalgelände - Bericht von Pascow

Fö, 04.06.2011 in Ellerdorf

Tage des Fö's: Teil 1, Teil 2, Teil 3
Als wir nach dem Aufstehen in den Bus steigen, ist das erste was wir sehen Massen an alkoholfreien Bier, gesammelt von Fö und Ollo. Die Flaschen haben sich mittlerweile im ganzen Bus verteilt und 2 Tage später wird eine der Flaschen während der Fahrt platzen und den Bus für Wochen mit dem süßlich klebrigen Geruch von alkoholfreiem Bier verschönern. Das, lieber Ulf, ist widerlich... Egal, frühstücken und ab gen Norden.
Wir haben 600 Kilometer vor uns und sind 6 Männer in einem voll beladenen Bus bei 27 Grad Außentemperatur. Keine Klimaanlage und auf der Rückbank des Busses gibt es keine Fenster, die sich öffnen lassen. Verdammter Pumakäfig. Während der Fahrt hören wir das furchtbar öde Hörbuch ?Talk Talk" von TC Boyle, gelesen von Jan Josef Liefers. Was hat diese beiden Typen eigentlich so groß gemacht?
Kurz vor der Ankunft am Festivalgelände erfahren wir, dass die Veranstaltung ausverkauft ist...Wir sind gespannt, vor allem da wir im Vorfeld schon sehr viel Gutes über das Festival gehört haben.
Schnell wird klar, dass das Wilwarin seinem Ruf absolut gerecht werden kann. Das Festivalgelände liegt mitten im Wald, es gibt drei Bühnen und mehrere Zelte mit unterschiedlichen musikalischen Schwerpunkten. Und was in den allermeisten Fällen nicht klappt, scheint hier wunderbar zu funktionieren: Es spielen Bands aus völlig unterschiedlichen Richtungen und es treffen Leute mit verschiedensten Geschmäckern aufeinander, trotzdem sind Stimmung und Atmosphäre vor und hinter der Bühne erstklassig.
Fast alles ist hier aus Holzstämmen selbst zusammengezimmert...die Bars, die Stände und die meisten Bühnen. Es gibt mehrere Grillstellen und zahlreiche kleine Waldwege, die zu den unterschiedlichen Veranstaltungszelten führen. Wir alle sind von der gelassenen Stimmung und diesem DIY-Charme schwer beeindruckt.
Und Fö? Der schaut beim Essen dieses Mal fast schon etwas verträumt in die Runde. Vielleicht will er ja auf Dauer hier bleiben?
Die erste Band, die wir im Zelt sehen, sind ?Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen". Ganz große Klasse! Wieso haben wir die vorher nicht auf dem Schirm gehabt? Und wer steht direkt vor der Bühne und weiß die Band zu schätzen? Richtig...Knot, Gitarrist der großartigen Mr. Burns aus Flensburg. Noch ein Hinweis zum Foto: Das Zelt war gut gefüllt, es bildete sich vor der Bühne nur der berühmte Verlegenheitshalbkreis. Es ist ja noch früher Nachmittag.
Eine halbe Stunde vor unserem Auftritt wärmt sich Ollo auf, indem er einen Hocker erklimmt, der nicht für die pascowsche Durchschnittsgröße gemacht wurde. Swen mal ausgenommen. Fö baut in einem der Stände neben der Hauptbühne das Merch auf und wird wieder mal vom Konzert rein gar nichts mitbekommen, da das Zelt, in dem wir spielen, gut 150 Meter entfernt ist.
Hallo Ulf!
Unser Konzert macht einen Heidenspaß, es staubt wie die Hölle und nach dem Auftritt sind wir vor Schweiß und Staub so zugeklebt, dass die Firma EISENPIMMEL, die nach uns auf dem Plan steht, sich köstlich über uns amüsiert.
Fö hat nun etwas Urlaub verdient und darf seinen Bretterverschlag verlassen, um sich Duisburgs Finest anzuschauen. Ruhrpott meets Nordlicht. Ein Fest der Völkerverständigung. Tom Tonk, Bärbel Rotzky und die anderen Eisenpimmel als Starvertreter gepflegter Duisburger Prollkultur. Herrlich!
Etwas später sehen wir Fö und Swen gespannt vor der Hauptbühne stehen...Es spielen: No Means No. Die alten Herren sind in Sachen Sound, Tightness, Spielgefühl und Perfektion so weit vorne, dass uns die Worte fehlen. Auf Platte ist die Band ja schon gut, aber live ist das eine Klasse für sich. Hört sich abgedroschen an, ist aber so. Das hier ist in jedem Ton das genaue Gegenteil von aufgewärmter Altherren-Reunion-Scheiße. So geht es also auch. Hut ab.
Nachdem No Means No fertig sind, verläuft sich unsere Reisegruppe für ein paar Stunden. Und ehrlich gesagt habe ich auch keine Ahnung, wo Fö dieses Bild geschossen hat...[Anmerkung Fö: das sind HGich.T, du Banause!!]
Und während Arrested Development auf der Hauptbühne ihren Hit spielen, treffen wir uns alle wieder und brechen auf Richtung Schlafplätze. Das Wilwarin Festival war großartig und solche Veranstaltungen sollte es öfter geben.
Auch Killer müssen waschen gehen, genauso wie die Speerspitze des Bierschinkens aufstehen muss, wenn morgens der Wecker klingt. Nach dem Frühstück geht es gegen 10 Uhr auf die Heimreise. Wieder ist es heiß draußen und es dauert nur ein paar Kilometer, bis der Bus nach Schweiß, Bier und Vortag riecht. Wir sind alle völlig zen und den passenden Soundtrack liefern HGich.T, die übrigens auch beim Wilwarin ?gespielt" haben [Anmerkung Fö: siehste!].
Fö hat Glück und darf als erster in der Nähe von Dortmund aussteigen, anschließend schmeißen wir Roland in Köln raus, Ollo verlässt die Mannschaft in Trier und der Rest fährt weiter nach Gimbweiler...Das wars. Wir erwarten die ?Nach-Tour-Depression" mit offenen Armen.
Lieber Fö, es war uns ein Fest und eine Ehre, immer wieder gerne. Vielleicht auch mal zusammen mit Ulf...obwohl, so weit sind wir wahrscheinlich doch noch nicht.
Es verneigt sich...
Pascow!

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ulf

27.06.2011 19:55
wieso kommt meine name so oft in einem bericht vor wo ich garnit da war?
ich würd gern mal mitm fö mitfahren. dann könnt ich mobbingseminare am merch anbieten.
kiki

27.06.2011 22:02
Großartiger Bericht, ich bin schwer neidisch!
ollo

27.06.2011 22:28
euch beide in einem bus an einem Stand? fölf 2.0? krasser scheiss...

Ø.

28.06.2011 01:37
haha! geile idee, super umgesetzt.
ich bin begeistert!
Ø.

28.06.2011 01:38
achso, das mit den ashtones stimmt leider tatsächlich.
Coco

28.06.2011 16:07
Boar, bin ich neidisch! :-)
Alexej

30.06.2011 12:53
Auf Fö`s und Ollo`s alkoholfreies Bier?
Coco

04.07.2011 20:36
Haha! Ich mag doch gar kein Bier! Und alkoholfrei ist dem Zeug somit ja auch noch der einzige Sinn genommen...

ein maulwurf im karton

25.08.2011 17:19
stimmt. t.c. boyle ist wirklich ziemlich öde.

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