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Casanovas Schwule Seite, Nonstop Stereo, 08.02.2013 in Köln, Sonic Ballroom - Bericht von Fö

Casanovas Schwule Seite, 08.02.2013 in Köln

Bericht vom Fö - Bericht vom Scholz

Immer noch Karneval! Alternativ böte sich auch an, dieses Wochenende den chinesischen Jahreswechsel zu feiern. Das Jahr der Schlange und so. Aber vorher: Same procedure as yesterday. Also Zug nach Köln. Weniger verkleidete Menschen heute, aber trotzdem betrunkene Idioten, die sich wundern, dass der Zug nicht weiter fährt, wenn sie in der Tür stehen. Sachen gibt's.
Ballroom. Alle paar Zentimeter läuft mir irgendne bekannte Nase über die Füße (es ist Winter, da laufen Nasen nunmal). Der Kollege ist beispielweise da und fragt, warum ich keine Fotos davon mache, wie die Band vorm Auftritt doof auf der Bühne steht. Nagut, ich drücke ihm die Kamera in die Hand. Er beschwert sich, die Fotos seien verwackelt und überhaupt die Kamera zu alt. Ich lächle und schalte den Blitz ein. Achja: Schlagzeuger-Foto: abgehackt!
NONSTOP STEREO machen heute den Auftakt! Den nahezu perfekten Auftakt, ums genauer zu sagen. Ist ja schließlich eine wunderbare Band. Darauf wurde in der Vergangenheit auf dieser Seite ja schon zur Genüge hingewiesen. Ach, zur Genüge, Quatsch, kann man nicht oft genug machen.
Frank, Marcy, Georg und Klaus lautet nun mittlerweile schon seit einiger Zeit das gefestigte Bandgefüge, das vor allem auch darin überzeugt, dass Frank nicht als einziger seine güldene Stimme erschallen lässt, sondern die beiden Mitstreiter zur Rechten und Linken auch mal ihr Mikrofon anschreien dürfen. Hier Marcy.
Und Georg, bei dem aber erstmal die Sologitarre spricht - kritisch beäugt vom aufmerksamen Publikum. Achja, Publikum: selbstverständlich ist der Ballroom schon rappelvoll, ebenso wie die Insassen, hier und da singt man auch mal mit. Kann man machen. "Lutsche", "IQ 77", "Nenn es ganz einfach Rock'n'Roll", ihr merkt, viele Hits und sie spielen auch was von Bash!
Erwähnenswert wären da noch bestimmte Bewegungsverlagerungen im Publikum. Ganz Ballroom-untypisch beschränkt sich die Pogo-Meute auf den Platz 2-3 Meter von der Bühne weg, während ganz vorne Mitnicker und -grinser stehen. Hier mal versinnbildlicht durch diesen Hinterkopf. Als passionierter Mitnicker-und-grinser-Hinterkopf schließe ich mich dem natürlich gerne an.
Zeigefinger-Punkrock. Hört hört! Und, äh, Amen!
Mehr Mitsing-Klassiker! "Selig" darf am Ende natürlich auch nicht fehlen und wird begeistert aufgenommen, anschließend fällt Frank auf, dass er mal wieder vergessen hat, den letzten Song anzusagen, wodurch wir uns urplötzlich in der Zugabepause befinden. Aber glücklicherweise ist das eine vertraute Situation für jeden Rockkonzert-Besucher, also ruft man fleißig "Zugabe"
Wir haben niemals Feierabend, weil wir nicht zur Arbeit gehen! Abschließend noch mehr geiler Mitgröl-Krams, bis wir uns schließlich gemeinsam metaphorisch eine rauchen und abhauen. Oi oi!
Danach: CASANOVAS SCHWULE SEITE und ihr beinahe schon traditionelles Karnevalskonzert. Heute aber auch mal mit besonderem (also noch besonderemerenenenen) Anlass: Release der neuen 7"! Darauf wartet die Musikwelt ja mittlerweile seit Ewigkeiten. Seitdem Beethoven und Mozart sich aus dem Musikbiz zurück gezogen haben, wurden ja einfach keine gescheiten 7-Inches mehr rausgebracht.
Nunja, wie üblich ist die Single zum Releasetermin nicht fertig, lediglich als CD heute erhältlich, was immerhin deutlich mehr ist, als zu erwarten war. Leider versäume ich es, mir so ne CD einzustecken. Dafür werden aber immerhin alle vier Lieder live dargeboten! Is ja dann auch okay, zum ersten Mal live aufführen ist ja auch sowas wie ein "Release".
Die neuen Stücke hören auf Titel wie "Der Mann mit dem goldenen Knie", "Das Spiel ist aus", "Überall Krieg" und "Weisheit mit Messer und Gabel". Ersteindruck: Gute Songs! Außer letzteres, das regte zum Paartanz an. Aber ich bin gespannt auf die Studioversion.
Ich stelle mal die vage These auf, dass der Großteil des heutigen Publikum sowieso eh nur da ist, um die alten Lieder abzufeiern. Zu recht, natürlich. To-tal überraschend wird auch vom Album jeder Song gespielt. Es gibt einfach so Sachen, auf die kann man sich verlassen. Wie die, das jedes Konzert von Casanovas Schwule Seite in irgendeine Top-10-Liste gehört.
Wir sind pappsatt, obwohl es ausnahmsweise mal echt Scheiße geschmeckt hat. Oh, Mist, da habe ich wohl wieder aus Versehen von Maks abgeschrieben. Sorry.
Wer sich schon immer mal gefragt hat, womit Maks sein Geld verdient und warum er auf so vielen Konzerten anzutreffen ist: Ich habe mal einen elementaren Bestandteil seines "Notizzettels" für euch lesbar gemacht.
Das ist jetzt mal wirklich ein Skandal! Da gucken wir aber mal bitte alle ganz doof!
Noch wat: Achja, et is ja Karneval. Claus begrüßt uns wiederholt mit "Hallo Düsseldorf, äh, Köln" und setzt nebenbei sein Redenschwingen vom Vorabend fort. Er weist uns darauf hin, dass die Single von fantastischen Musikern und fantastischen Sängern aufgenommen wurde und bedankt sich, dass so viele Besucher aus Karnevalshochburgen wie Erftstadt, Jülich oder Castrop-Rauxel hier sind. Oder auch aus dem Bergischen.
Hinten im Bild: Caddy beim allmorgendlichen Workout. Überhaupt besteht die Band augenscheinlich nur aus athletischen Sportlern, wie auch an Türks Trainingsanzug zu sehen.
Bei soviel Hochleistungssport kann es ja auch mal passieren, dass Claus dermaßen aus der Puste gerät, dass er wohl einfach mal ein paar Strophen auslässt, oder wiederholt, oder sonstwas. Er entschuldigt sich damit, dass sie ja soeben die Ursprungsversion gespielt hätten, die hätte halt weniger Text gehabt.
Weil das so gut ankam gestern: Ein Foto von ausgelassenen Karnevalisten.
Mir gehen die kreativen Ideen aus, diesen leeren Platz mit Zeilen zu füllen, die das Konzert beschreiben, also wechsel ich mal kurz über zum Fazit: Grandioses CSS-Konzert (mal wieder!), toll gefüllter Ballroom (also so voll, dass man sich trotzdem noch bewegen kann), überall grölt man mit und alle sind glücklich. Insgesamt sogar noch nen Tick besser als das gestrige Knofa-Konzert (naja, meine Meinung, Basti stimmt mir nicht zu), tada.
Konzert zuende. Aber sie können keine Zugabe spielen, weil sie, wie sich das für eine Karnevals-Kapelle gehört, noch weitere Auftritte haben, in Düsseldorf und so.
Ach, wobei, nochmal kurz Stadionrock.
Zuschauer freuen sich. Gute Nacht. Achja. Ein weiterer Bericht von Chris Scholz hier!

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