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Balkan-Trip 2013 Teil 2: Bosnien und Herzegowina (Mostar), 25.-26.08.2013 in Mostar (BA), - Bericht von der Fö

Balkan-Trip Teil 2: Bosnien/Herzegowina, 25.-26.08.2013

De Heideroosjes - Regular Day in Bosnia
Und weiter! Nach Kroatien steht nun Bosnien und Herzegowina auf dem Programm. Bisher haben wir jede Nacht in nem anderen Bett verbracht. Eine Nacht in Split, zwei Nächte in Bol, jeweils in anderen Apartements - und es sieht so aus, als würde das erstmal so bleiben. Nächstes Ziel sollte eigentlich Dubrovnik sein, aber da wir keinen Bock auf die Touristenmassen haben und von dort sowieso nen Tagesausflug nach Mostar angedacht haben, beschließen wir einfach, von Split direkt nach Mostar zu fahren und dort ne Nacht zu bleiben. Immer im Hinterkopf der passende Soundtrack.
Luvdump - No Borders
Zunächst mal müssen wir über die Grenze kommen. Ausgerechnet Bönx und ich werden vom Zöllner aus dem Bus gewunken, wir müssen unsere Taschen leeren und die Inhalte erklären. Dann dürfen wir rein. Anscheinend fällt unsere Dreckswäsche doch noch nicht unter das Waffengesetz. Der Busbegleiter macht sich schön über uns lustig, bezeichnet mich als deutschen Mafioso und Bönx als Kiffer. Tja, wenn er meint...
The Bouncing Souls - Apartment 5F
In Mostar angekommen, warten direkt ein paar Apartment-Schlepper am Busbahnhof. Wir entscheiden uns für Frau Lena, deren Häuslichkeiten direkt in der Nähe des Busbahnhofs liegen. Toller Schlafplatz für 10 Euro pro Person, wat willste mehr!
Egotronic - Rannte der Sonne hinterher
Neben dem Obstteller als Begrüßung kriegen wir auch noch ein geräumiges Zimmer mit eigenem Bad und Kühlschrank, ein gemütlicher Innenhof gehört auch noch dazu - und das Wetter ist auch wie bestellt. Geil!
Bums - die Uhren laufen weiter
Aber bloß nicht zu viel Zeit in der Unterkunft verbringen! Wir sind ja nur einen Tag hier, da sollten wir die Zeit doch eher dazu nutzen, fleißig die Stadt zu begucken...
Schwule Nuttenbullen - Geisterstadt
Der Krieg ist hier noch ständig zu spüren, der Wiederaufbau aber ebenso. Hier reihen sich alte Ruinen neben prächtigen Neubauten - wenn die Friedhöfe dafür Platz lassen. Da läuft man schon ständig mit nem Kloß im Hals durch die Straßen...
Ausgang Ost - lustig knattert das MG
Ist ja eh, bei aller Vernunft, nicht wirklich zu erklären, warum Menschen immer dazu neigen, Kriege zu führen. Außer dass das total gut für die Wirtschaft ist, Waffen verkaufen und danach die Städte neu aufbauen, jaja. Die Einschusslöcher in den Wänden, in Mostar allgegenwärtig, wirken da wie ein Mahnmal.
Los Fastidios - Antifa Hooligans
Was das Stadtbild aber deutlich verschönert: Die Antifa scheint hier ziemlich aktiv zu sein, an jeder Straßenecke findet man linke Graffitis oder Aufkleber, da wird einem doch warm im Punkerherz. Nur Punker selbst, die sichten wir nicht.
Grasshoppers - Mala Maja
Immerhin ein Konzertplakat entdecken wir - aber das ist ausgerechnet von gestern. Verdammt, einen Tag zu spät! Müssen wir uns wohl auf einen Urlaub ohne Punkrock einstellen...
Die Geggen Gaggas - zwischen 2 Pimmeln
Und noch eine schöne Graffiti-Tradition: Pimmel an Wänden! In diesem Fall an Brunnen-Bänken, aber wer will denn kleinlich sein!
Billy Talent - River Below
Durch Mostar fließt die Neretva. Sieht sogar teilweise ziemlich spektakulär aus, wie reißend die Brandung hier sein kann...
Social Distortion - Footprints on my ceiling
Keine Ahnung, was das hier zu bedeuten hat. Wieder Graffiti-Kunst?
Die Lokalmatadore - Du wirst immer nur verarscht
Wir kehren für nen kleinen Snack ein in eine Lokalität und machen den miesesten Touri-Fehler, den man nur machen kann: Etwas bestellen, was der Kellner empfiehlt, ohne den Preis zu erfragen. Resultat sind ein zwar leckeres Essen, aber dafür leere Brieftaschen. Solltet ihr jemals im Kriva Ćuprija Restaurant speisen: Nehmt die günstige Pizza, aber danach scheißt ihr denen bitte auf den Tisch.
The Menzingers - Freedom Bridge
Weiter. Haupt-Sightseeing-Punkt der Stadt ist "Stari Most", die alte Brücke, Wahrzeichen der Stadt, im 16. Jahrhundert erbaut, im Krieg 1993 durch gezielte Sprengung zerstört. Mühsam wieder aufgebaut, 2004 neu eröffnet und seit 2005 UNESCO-Weltkulturerbe
Goodbye Fairground - The Fisher King
Nicht nur das touristische Leben scheint sich entlang der Brücke abzuspielen, auch die Einheimischen halten sich hier auf...
Knochenfabrik - Besoffen auf dem Trödelmarkt
Ab nach oben. Touristisches Leben. Hier kriegt man den ganzen Souvenir-Ramsch, den unbedingt jeder braucht. Kühlschrank-Magneten sind da wohl noch das Sinnvollste. In begrenztem Maße, versteht sich. Höhö.
The Lost Patrol Band - City Of Dead
Ansonsten sieht die Altstadt ganz ansprechend aus - aber wehe, man setzt seine Füße eine Nebenstraße weiter, da herrscht dann wieder trister Alltag.
Spermbirds - A Cliff To Jump Off Of
Auf der Brücke sammelt gerade ein Typ Geld, damit er in den Fluss springt. Und die Touris schmeißen fleißig Geld in seinen Hut. Und warten dass er endlich springt. Er lässt sich auch schön Zeit. Wartet vermutlich, bis die Touris entnervt wieder abhauen, und springt dann doch nicht.
Supernichts - scheiß Post
Kleines Insider-Foto: Bönx hat in Kroatien ewig nach nem Briefkasten gesucht, an der letzten Station vor der Grenze endlich gefunden - und hier stehen die Dinger an jeder Straßenecke. Höhö.
No Exit - Verbieten ist verboten
Verbotsschild vor einer Moschee, die man besichtigen kann. Durchaus verständliche Verbote, ich will ja schließlich auch keine küssenden Pärchen sehen. Hähä.
Herrenmagazin - Lichter der Stadt
Ihr wisst ja: Schöner sind die Städte nur nach der Abenddämmerung. Hier die Brücke nochmal in wärmerem Licht.
Artless - Alkohol löst keine Probleme
45% der Einwohner Bosniens und Herzegowinas sollen übrigens Muslime sein. Keine Ahnung, wie die genauen Werte für Herzegowina oder gar für Mostar sind - aber ich freu mich, dass hier alkoholfreies Bier verbreiteter ist als in umliegenden Ländern.
Kommando Vollsaufen - Eine neue Leber ist wie ein neues Leben
Muss ich sonst, wenn wir abends essen gehen, zumindest ein alkoholhaltiges Bierchen als Kompromiss zu mir nehmen, gibt's das hier sogar in den Kneipen. Und im Supermarkt. Diesmal überstehe ich dann also mal das abendliche Besäufnis. Der mit dem Shirt dieser unsäglichen Ekelband bin übrigens nicht ich!
Radio Havanna - wir stehen im Regen
Der nächste Tag. Es geht wieder zum Busbahnhof, diesmal nach Montenegro. Die Stadt verabschiedet uns mit einem waschechten Regenguss und der Bus kommt mit ner netten Verspätung. Aber dat soll uns nicht weiter stören...weiter geht die Urlaubsstory hier

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