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Supernichts, Robinson Krause, Affenmesserkampf, 07.11.2014 in Köln, Sonic Ballroom - Bericht von kiki

Supernichts, 07.11.2014 in Köln

15:13 Uhr: Unser Flieger landet mit 40 Minuten Verspätung in Köln/Bonn. Noch ca. 6 Stunden bis Konzertbeginn im Ballroom.
16:04 Uhr: Es kommt trotz Streik schon die zweite S-Bahn. Juchu, nur ne halbe Stunde gewartet, ging ja!
16:15 Wir verlassen die Bahn gleich wieder, um in den Music Store in Köln-Kalk zu latschen und Zeit tot zu schlagen. Ich bin überwältigt von so einer hohen Instrumentenvielfalt, gleichzeitig aber auch überfordert mangels Fachkenntnissen. Schlossi sieht das gänzlich anders und möchte gleich diverses Equipment in ihren Besitz transferieren. Es bleibt aber bei einem pinken Gitarrengurt und pinkem Verstärkerkabel.
17:40 Uhr: Wir warten auf die S-Bahn Richtung Ehrenfeld.
18:20 Uhr: Wir warten immer noch. Ich komme allerdings auch nicht auf die Idee, in die U-Bahn umzusteigen. Vollidiot!
18:22 Uhr: Es kommt eine Bahn. Sie fährt allerdings nur bis Hansaring. Von hier fahren wir mit der U-Bahn. Narf!
19 Uhr: Wir sitzen im Dönerladen an der Venloerstrasse und konsumieren Nahrung. Ich ärgere mich, dass die Zeit nicht ausreicht um die von Thomas empfohlene Schwarzlicht-Minigolfanlage auszutesten. Verdammt!
20:10 Uhr: Vorm Ballroom stehen genau 3 Leute. Meine Begleitung meckert, dass es kalt ist. Ich erkläre ihr, das wäre logisch, denn wir haben 15 Grad weniger als noch vor einigen Stunden in Italien. Dabei friere ich, was ich aber nicht zugebe! Endlich kommt Fö an. Mit meinem Auto und unseren Eintrittskarten. Geht doch!
Affenmesserkampf fangen an. Verwundert stelle ich fest, dass kaum bekannte Gesichter vor Ort sind.
Warum gleich habe ich immer noch kein Album von Affenmesserkampf? Philip bietet mir an, diesen Zustand bald zu ändern. Ich soll ihn aber noch einmal daran erinnern. Was hiermit geschehen ist!
Der Sänger sieht ja aus wie der von den Bullen. Haha, Running Gag im Bierschinkenuniversum.
Hannes überzeugt abermals mit seiner nordischen Schnauze als wahres Unterhaltungstalent. Und verstreut gute Tipps und jede Menge Popel im Ballroom.
Dazu gibt es live sein erstes Mal....Schnupftabakkonsum natürlich.
Linkes Loch, ein Song, rechtes Loch. Mit freier Nase kann man auch viel besser spielen.
Kent jemand die Musik von Affenmesserkampf nicht? Hardcore, deutschsprachig. Nachfolgeband von Tackleberry. Gute Sache!
Spielen irgendwie heute sehr lange. Hatten wohl Bock. Warum auch nicht, sonst gab es ja immer nur kurze 25 Minuten Sets.
Dann Robinson Krause. Auch erst kürzlich gesehen. Es wird merklich voller, Ballroom (endlich) ausverkauft. Es mehren sich auch die bekannten Kölner Gesichter. Schön, mal wieder hier zu sein.
Robinson Krause spielen recht viele neue Songs, die auf ihrer demnächst erscheinenden Platte zu finden sein werden. Blöd! Kann man nicht mitsingen.
Gut sind die Hits der alten Platten. Sogar sehr gut. Punkrockzeigefinger geht hoch, es wird gegröhlt! Nie wieder Fokker fliegen...
Ich möchte Kettenfett trinken, Phillip sagt er mag keinen Schnaps. Anfängerfehler! Bei der nächsten Runde bringe ich einfach welchen mit, ohne vorher zu fragen.
..klappt. Auf der Rückfahrt schläft er im Auto friedlich ein. Ach so, Robinson Krause waren gut. Neues Album bitte schnell! Danke!
Supernichts! Weltklasse! Ich vermisse Gerdistan. Der ist doch sonst bei jedem Konzert von denen. Mir kommen die Probleme der bahnfahrenden Menschen wieder in den Sinn. Ich stelle mir vor, wie er auf dem Weg von Augsburg nach Köln irgendwo in der schwäbischen Provinz frierend und Hansa trinkend auf seinen Anschlusszug warten muss. Jetzt tut er mir leid und beim nächsten Mal wenn ich ihn sehe werde ich ihm ein Bier ausgeben für diesen fiesen Gedanken! Prost, Gerdi!
Supernichts großartig wie immer. Top gekleidet, gut bei Stimme und Instrument. Liederauswahl auch wie immer...lest einfach alte Berichte!
Warum wurde ich heute noch nicht zum Thema Fußball gedisst? Weil Richard (aka Chefmercher von Supernichts) seine Flitterwoche in den USA verbringt und somit zum Glück nicht hier ist. Viva el Paraguay!
Heute kommt etwas Bewegung in die Sache. Wie es sich für Köln gehört, gibt es eine schicke Polonaise..
...mit Sänger Harry Krischner oben auf den Schultern eines Freiwilligen. Für die Last gab es zum Glück ein Freibier als Belohnung.
Die tiefste Gitarre aus Köln. Selbstverständlich wieder mit Fuchsschwanz.
Pogoradio-Rüdi erzählt mir (bereits zum dritten Mal), wie enttäuscht er immer ist, mich zu sehen. Bei meinem Namen stellt er sich immer eine blonde, hübsche Dame vor, die Slayer hörend hier auf Bierschinken rumpöbelt. Manchmal mag ich es, Menschen zu enttäuschen.
Zugabe: Scheiß Post! Ja, stimmt, scheiß Post!!!!
Ingo Dubinski gibt es noch, anschließend werden alle Instrumente zerlegt. Mittlerweile ist es nach 12, der Fö hat heute Geburtstag. Leider traut sich niemand auf die Bühne, dass Supernichts ihm noch ein Ständchen bringen können.
Als sich Ilona schließlich erbarmt, ist das Konzert leider schon zu Ende und es kommt nur ein simples "Happy Birthday" dabei rum. Trotzdem natürlich auch noch eimal an dieser Stelle: Alles Gute zum Geburtstag, lieber Felix!
1:11 Rückfahrt auf der Autobahn. Ich möchte mit verkehrsgeographischen Fachkenntnissen meine Fahrerin begeistern und teile mit, wo genau auf der Rheinbrücke ein Blitzer steht. In diesem Moment leuchtet es rot auf. Puh, Glück gehabt. War das Auto vor uns. Ich sollte Konversation mit Menschen nach 8 Kölsch lieber lassen.
2:44 Uhr: Ich liege im Bett und freue mich, meine letzten Urlaubstage dieses Jahres erfolgreich beendet zu haben. Verdammt! Im Fernsehen läuft eine Wiederholung der nachmittäglichen Zoosendung. Bei einem Bericht über afrikanische Wildhunde schlafe ich ein. Kalt in Deutschland, morgen mache ich vielleicht mal die Heizung an!

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spacken

12.11.2014 19:39
die Affen sind so sehr die nachfolgeband von tackleberry wie bad religion die der circle jerks.
spacken

12.11.2014 19:39
und v.a. hc wie sau...
Thruntilldeath
(Thruntilldeath)
12.11.2014 23:07
Man sagt, sie machen garage? Bremen fuck off.
Gerdistan
(Gerdistan)
30.01.2017 21:34
Verrückt, dass dieses Konzert so stattgefunden hat, dass es einen Bericht davon gibt, und dass ich da noch irgendwie auftauche, ist mir alles vollkommen neu.

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