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Diarrhea Suicide, Meals On Wheels, Fluchtpunkt, ThreeTooFat, 13.11.2015 in Dortmund, Brauks - Bericht von der Redaktion

Diarrhea Suicide, 13.11.2015 in Dortmund

Zwen: Eine weitere Runde Spaß und Tanz in Dortmund-Brackel! Wie? Dortmund-Brackel kennt ihr nicht? Hmm...eigentlich nicht wirklich verwunderlich. Trotzdem bringen wir drei Mal im Jahr etwas Glanz und Glamour in diesen verschlafenen Vorort, denn dann gibt's Punkrock. Heute ist der V.I.P.-Faktor ganz besonders hoch, schließlich spielen auf der kleinen Jugendzentrumsbühne Diarrhea Suicide. Das ist die Band von Matze. Dem berühmtesten Punkrocker seit Sid Vicious. Leider habe ich vergessen, das Kleingedruckte im Vertrag mit der Band zu lesen. Nach diesem steht Matze nämlich ein Shuttleservice vom Ort seiner Wahl zur Konzert-Location zu. Aus diesem Grund klingelt dann auch um 18:30 Uhr mein Handy und Matzes Manager teilt mir mit, dass der Star gerade mit seiner Autogrammstunde am Scharnhorster Bahnhof fertig ist und nun gerne zum Venue gefahren werden würde. Oh, na gut, dann steige ich mal ins Auto und hole ihn ab. Sacke bei der Gelegenheit auch gleich Lino von Meals On Wheels und ThreeTooFat ein und fahre dann mit diesen zum Brauks.
timm: Spontane Entscheidung: Heute mal Bock auf richtiges Jugendzentrum. So wie früher in der Villa Pfiffikus! Yeah! Außerdem Bock auf Diarrhea Suicide! Also auf nach Brackel. Man denkt an nichts böses und plötzlich sitzt da der Zwen an der Kasse und organisiert offensichtlich das Konzert! Cool! "Hallo Zwen", "Hallo, schön das ihr da seid", Bier, dann erste Band.
Zwen: Im Brauks angekommen, setzen wir uns erstmal hin und spielen eine Runde "Deutschland - Finden Sie Minden?". Ich sage Sauerland, Matze Ostdeutschland und Lino zeigt auf die Nordseeküste. Wir haben viel Spaß, aber irgendwann gibt's dann ein paar Schellen von FLUCHTPUNKT, die jetzt schließlich auf die Bühne und Punkrock machen wollen. Widerwillig legen wir das Spiel beiseite und schlendern in Richtung Bühne.
Zwen: Der Basser von Fluchtpunkt ist übrigens nicht mehr aus dem Urlaub zurückgekehrt, weshalb man heute auf diesen verzichten muss. Tut der Sache aber keinen Abbruch; im Gegenteil, knüppelt der Rest halt doppelt so sehr rein.
Zwen: Highlight des Sets ist ein Cover des Schlagerstars Rene Pascal. Dafür wird heute auf Alarmstufe Gerd verzichtet. Außerdem hat der Sänger im Vorfeld seine Stimme um eine Oktave nach unten gesoffen. Klingt gut.
timm: Mein schönster Fluchtpunkt-Moment gestern auf jeden Fall die Ansage nach einem Song und dem zugehörigen Applaus: "Na Brackel, das klingt ja mal nicht so begeistert! Naja dann jetzt das nächste Lied"
Zwen: Schlagzeuger rumpelt auch gut im Hintergrund.
timm: Minimal-Set, das find ich cool. Eigentlich bräuchte er die dicke Tom auch nicht. Kloppt ordentlich durch. Schön!
Zwen: Nochmal der Schlagzeuger. Es wurde sich ja beim letzten Mal beschwert, dass ich keine Drummerfotos gemacht hätte. Aus diesem Grund gibt es hier dann auch direkt mal zwei. Gut, was?
Zwen: In der kurzen Umbaupause zeigt mir der Sänger dann, wie cool er eine Flasche Bier mit dem Auge öffnen kann. Als dabei etwas Blut spritzt, applaudiere ich anerkennend für so viel Einsatz. Im späteren Verlauf des Abends wird mir dann jedoch verraten, dass das so ja gar nicht geplant war.
Zwen: Nach einer kurzen ärztlichen Versorgung spielen dann THREETOOFAT. Die habe ich ja irgendwie in letzter Zeit ins Herz geschlossen. Ziehen heute  auch wieder eine echt gute Show mit dem besten aus Grunge, 70s Rock'n'Roll und Punkrock ab.
Zwen: Auch das obligatorische Featuring mit dem Sänger von Meals On Wheels darf natürlich nicht fehlen. Heute wohl die beste Performance der Jungs, die ich bis jetzt gesehen habe. Vielleicht ein Tacken langatmig.
Zwen: Dafür gibt es dann aber noch diesen Super-Zugabe-Song, wo es um Bier geht und den irgendwie alle mitsingen können.
timm: Ich bin hin und her gerissen. Der Gesang ist nicht ganz sooo meins, obwohl das wirklich gut zueinander passt und auch technisch bestimmt gut ist. Schlagzeug und Bass zusammen ergeben aber geilen erdigen Grungesound. Das hätte mir schon ausgereicht
Zwen: Danach spielen die Rockstars von DIARRHEA SUICIDE. Soundcheck gibt es natürlich nicht. Gitarre an, Bass an, Go! Das führt dann dazu, dass Matzes Gitarre zunächst alles wegkreischt. Egal, ein richtiger Kapitän kann auch im Nachhinein noch souverän den Kurs korrigieren.
Zwen: Hier ein paar Nahaufnahmen. Unglaublich, dass ich bei den ganzen kreischenden Groupies so nah rangekommen bin!
timm: Ich glaube Matze ist der einzige echte Punker den ich kenne! Erster Song, erster Ton, Matze springt nach oben, Gitarrengurt rutscht ab, dann spielt der Matze halt im knien weiter bis der Zwen alles wieder heile gemacht hat.
Zwen: Matze hat wohl heute einen leichten Wackel im Kabel. Passt aber ganz gut zum ranzigen Punkrocksound der Band.
timm: Ich bin voll Fan! Richtig schön dreckig, melodisches Geschreie, supiii!
Zwen: Freddy treibt das Dingen auch gut nach vorne. Ein paar kleine Verspielerchen haben sich wohl eingeschlichen, aber pscht!
Zwen: Kommentar eines Fans, nennen wir ihn einfach M.E.: "Der asozialste Bassist seit Sid Vicious." Technisch ist das aber schon deutlich besser!
Zwen: Matze meint übrigens, dass das heute sein bester Auftritt war.
timm: Nach Diarrhea Suicide machen wir uns auf den Weg durch das nächtliche Brackel, was besseres kann danach einfach nicht mehr kommen.
Zwen: Letzte Band heute sind dann auch schon MEALS ON WHEELS. Bei internen Wetten, wer heute als erstes umkippt steht diese Band sehr hoch im Kurs. Am Ende gewinne ich jedoch mit meinem Tipp: "Keiner, die sind alle gut trainiert.".
Zwen: Meals On Wheels rotzen heute übrigens wieder dementsprechend gut einen raus. Finde es stellenweise ein Stück weit zu prollig und manchmal auch wirklich sehr stumpf. Es gibt einen ultimativ-überproportional hohen Anteil von Saufliedern.
Zwen: Aber was habe ich denn zu meckern? Die Songs sind halt aus dem Leben der Musiker gegriffen. Genau wie der Bandname; auf diesen ist der Bassist wohl gekommen, als er besoffen auf der Couch lag und im Fernsehen ein Beitrag über karitative Pflege lief.
Zwen: Publikum ist auch dementsprechend gut drauf und treibt verschiedensten Unsinn vor der Bühne.
Zwen: Zum Abschluss noch ein schönes Bild vom Blutpogo im Brauks.

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