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Supernichts, E-Egal, One Step Ahead, 24.03.2017 in Braunschweig, Nexus - Bericht von Fö

Supernichts, 24.03.2017 in Braunschweig

Scorpions Abschiedstour, Teil xyz! Heute in Braunschweig. Das trifft sich gut, denn Braunschweig liegt auf dem Weg nach Berlin und dort erwarten mich morgen geschäftliche Termine, kann man doch prima verbinden. Zudem hat heute Lra ihren letzten Arbeitstag in der alten Heimat und zieht zurück in die ganz alte Heimat, die zufälligerweise wieder Berlin heißt. Also können wir unsere geballten Kompetenzen (sie fahren, ich daneben sitzen) zusammen werfen und starten zur wagemutigen Tour Hagen-Braunschweig-Berlin!
Also Braunschweig! Unser Gastgeber T. muss morgen in aller Frühe raus zum Arbeiten und hat trotzdem kein Problem damit, uns ne Nacht zu beherbergen. Vielen Dank  nochmal! Zudem kann er uns ins Nexus geleiten, obwohl noch gar kein Einlass ist. Was ein Tausendsassa.
Tatsächlich ist Einlass erst um 21 Uhr und der Start entsprechend spät. Aber für arbeitslose Punker ist das ja kein Problem. Erste Band heute: ONE STEP AHEAD!
Von denen hatten wir kürzlich das aktuelle Album zum Besprechen, also weiß ich ungefähr was mich da erwartet: politischer Hardcore-Punk. Gibt schlimmere Genres, auch wenn mir die musikalische Seite etwas zu eintönig ist.
Gesang meist vom Schlagzeuger, Ansagen dafür vom Gitarristen. Und die haben's in sich. Ziemlich ausführlich wird vor jedem Song Stellung bezogen zu diversen Themen, ohne dabei zu ausgelutscht und auswendig gelernt zu klingen. Und irgendwie auch ohne dass das zu ernst und aufgesetzt wirkt.
Es gibt aktuellen Bezug (Kollegah und sein Antisemitismus, die kürzliche Demo in Leipzig) und auch Ortsbezogenes, so wird der Legendenstatus der Braunschweiger Kombo Daily Terror angezweifelt, im Zusammenhang mit den Kreisen in denen sie sich bewegten. Da bin ich ja fast froh dass mir Daily Terror immer am Arsch vorbei gingen!
Guter und engagierter Auftritt! Musikalisch ist jetzt nicht soo viel hängen geblieben, bis auf das schon fast poppige "Straight White Male". Kann mal sich mal geben, die Band. Reinhören hier.
Anschließend: E-EGAL! Auch keine Unbekannten, hab ich letztes Jahr beim Refuse Open Air gesehen und ihr Album wird bestimmt auch mal irgendwann besprochen (Hallo Coco!)
Sind wohl sowas wie die lokalen Szene-Helden hier in der Gegend und spielen zudem eher selten, was sich auch in der Resonanz widerspiegelt: die werden abgefeiert wie sonstwas!
Soweit ganz geil, nur irgendwann war's mir einfach zu viel. Gefühlt haben die 2 Stunden gespielt. Alleine die Zugabe war so lang wie ein komplettes Set einer durchschnittlichen Vorband. Für Fans und Freunde natürlich ne geile Sache, aber wenn man keinen Song kennt irgendwie ermüdend.
Doch, einen Song kenne ich, der ist mir noch vom Refuse in Erinnerung geblieben: Kleiner Schrank. Das ist wirklich mal ein Hit. Die anderen Lieder sind irgendwie ähnlich, nur bleibt von den Texten absolut nichts bei mir hängen. Mag aber auch an der Akustik im Raum liegen.
Beste Ansage: "Ich hab ein Eukalyptusbonbon unter meiner Socke gefunden! ... mmhh, ist gar kein Eukalyptus".
Witzig ist das schon alles, macht Spaß dem leicht verrückten Sänger beim Torkeln zuzuschauen. Aber selbst das wirkt irgendwann ermüdend.
Danach dann schließlich SUPERNICHTS! Heute mal in Notfallbesetzung ohne Bert und Michelle, dafür mit Dave am Bass. Den Gesang übernimmt Frank und manchmal auch Achim. Macht nichts, in Dreierbesetzung sieht man Supernichts ja öfters mal.
Ich bin enttäuscht, dass Daves Bass einen Kopf hat. Aber immerhin hat er selbst auch noch einen. Ansonsten nicht unbedingt der beste Auftritt, den ich bisher von Supernichts gesehen habe, dafür aber einer der Schlechtesten. Was nach Supernichts-Maßstäben natürlich immer noch ein lohnenswertes Konzert macht.
Das Publikum hat sich schon deutlich dezimiert, sowohl von der Personenzahl her als auch von der Motorik her, will sagen, alle haben ordentlich die Lampen an. Kein Wunder bei der späten Stunde! Ich glaube, selbst der Mischer ist irgendwann auf seinem Pult eingepennt, anders kann ich mir die Störeffekte gen Ende nicht erklären.
Die Band selbst hat ebenfalls schon tief ins Glas geschaut, insbesondere Achim erwähnt bei jeder sich bietenden Gelegenheit, wie stockbesoffen er ist. Die Songs selbst kriegen sie allerdings noch erstaunlich gut hin. Was die da oben tun ist nicht okay, Toyota, Saufen auf Lehramt, Nur bekifft und nicht besoffen, Toller Kerl, Wir haben uns total toll verstanden, Keine Art, Ich will nicht so enden wie die ganzen Ramones, etc etc.!
Wir sind heute übrigens mal im Toyota zum Supernichts-Konzert angereist. Kann nicht jeder! Also, eigentlich nur jeder der zufällig nen Toyota zur Hand hat. Und wer will das schon. Egal.
So insgesamt - okayer Auftritt, aber eben schon deutlich besser gesehen. Nächstes Mal vielleicht zu etwas früherer Stunde, dann klappt das auch mit der Motivation. Wir machen uns dann auch direkt nach dem Gig aus dem Staub, haben ja morgen noch Termine. Sorry an den Typen der noch ein Foto wollte, wir waren dann doch sehr sprungartig weg. Tschööö!

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