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The Real McKenzies, Angry Youth Elite, 13.05.2017 in Bochum, Rockpalast - Bericht von Zwen

The Real McKenzies, 13.05.2017 in Bochum

Auf diesen Abend habe ich mich im Vorfeld bereits sehr lange gefreut, was ja auch nicht mehr allzu oft vorkommt, aber da die Real Mckenzies auf dem Nord Open Air letztes Jahr eine so geile Show abgeliefert habe, ist meine Freude ja auch mal mehr als gerechtfertigt. 
Heute vormittag ist übrigens als kleine Einstimmung auf den einwöchigen Trip mit der Bierschinken-Crew erstmal Wandern angesagt. Entschieden wird sich relativ spontan für das Felsenmeer in Hemer, eine ziemlich schöne Landschaft, wenn bei den Wegen auch gerne mal der entscheidende Richtungshinweis fehlt. Außerdem weiß ich nicht, warum das hier Felsenmeer heißt, ist doch ziemlich grün.
Egal, so haben wir dann doch aufgrund besagter Wegmarkierungen ein wenig bei der Wanderung gespart und sind nur 4 statt 6 Stunden gelaufen, dementsprechend kommen wir auch gut erholt an der Matrix an. Ich habe heute zum ersten Mal ein Ritter Pils getrunken. Kann man machen, muss man aber nicht. Im Gegensatz zu ANGRY YOUTH ELITE, die kann man sich ruhig mal gönnen.
Musikalisch gibt es nämlich ein bisschen Rancid, ein bisschen Pennywise und eine etwas härtere Version von Blink182. Ich mag sowas ja.
Blöderweise ist die Band nur sehr komisch gemischt. Die ersten Songs laufen quasi komplett ohne Bass und Gitarre. Auch wenn der Schlagzeuger durchaus gut drauf ist, ist das ja doch etwas dünn.
Immerhin wacht der Mischer dann aus seiner Schockstarre auf und dreht Bass und Gitarre an. Na geht doch!
Naja, die Band kann ja nichts dafür, dass der Sound im Publikum kacke ist. Auf der Bühne wird es wohl OK gewesen sein.
Nachdem wir uns noch ein Bierchen geholt haben, betreten auch schon THE REAL MCKENZIES die Bühne und starten direkt mal mit "Due West". Perfekter Beginn! Hier wird doch direkt mal gezeigt, wo es langgehen soll.
Paul McKenzie ist auch gewohnt leger unterwegs, es werden Hände geschüttelt und auch großzügig Bier in die Becher der ersten Reihe geschüttet. Vielleicht war es aber auch einfach Schmerzensbier dafür, dass unter dem Schottenrock gerne mal etwas fleischiges hervorlinste.
Irgendwie sympathisch ist auch, dass einfach mal bei zwei Songs mehr oder weniger der komplette Text vergessen wird. Ich selbst scheine das neue Album schon deutlich besser verinnerlicht zu haben und das will was heißen. An dieser Stelle noch mal der Hinweis: Unbedingt anhören! Geiles Dingen!
Ansonsten wird aber sehr souverän vom Rest der Band sowohl Tempo wie auch zumindest ein bisschen Niveau hochgehalten. So schubst der verzweifelte Gitarrist Paul auch mal vom Mikro weg als dieser nur noch Blödsinn singt und übernimmt selbst kurz den Gesang.
Mit der Songauswahl bin ich auch sehr zufrieden. Von mir aus hätte man ja auch einfach das neue Album komplett spielen können. Stattdessen gibt es aber auch mal den ein oder anderen älteren Song. Apropos Alter: McKenzies-Frontmann Paul fragt doch tatsächlich eine Besucherin nach selbigem und merkt dann an, dass seine Band schon ein paar Jährchen länger auf Tour ist.
Am Ende passiert dann wieder das, was ich bei der Band ja schon mal erleben durfte: Paul McKenzie (sichtlich angetrunken) lallt noch ein paar Folksongs ins Mikro, während der Rest der Band schon weg ist.
Dann wird noch ein bisschen im Chor geträllert, um dann noch ein letztes Mal die Gitarren rauszuholen und bei solchen Schmankerln wie "My Bonnie (lies over the ocean)" noch mal alles aus der verschwitzten Menge rauszuholen.
Schön, wenn man mal wieder mit Erwartungen an ein Konzert geht und diese auch noch vollständig erfüllt werden können. Am Ende ist der Boden mit einer klebrigen Schicht überzogen und wir können geschwitzt und relativ zeitig nach Hause. Läuft!

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