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Neeva, 28.12.2017 in Dortmund, Subrosa - Bericht von der Redaktion

Neeva, 28.12.2017 in Dortmund

Fö: Die Zeit rund um Weihnachten ist ja nicht unbedingt prädestiniert für schöne Konzertbesuche, zumindest hab ich da nicht wirklich viele lohnenswerte Termine gefunden. Aber wenn eine gute Dortmunder Band in einem guten Dortmunder Laden spielt, kann man sich ja wohl mal aufmachen! Neeva, zuletzt gesehen beim Bierschinken eats FZW, heute mal janz alleine im subrosa für einen frei wählbaren Betrag zwischen 5 und 10 Euro. Sehr angenehm!
Schuldenberg: Ich meine gehört zu haben, dass Neeva aus Lünen kommen. Da Lünen sich allerdings selbst gerne als "das Dortmund im Grünen" darstellt, soll mal hier ein Auge zu gedrückt werden. Beim letzten Bierschinken habe ich sie leider verpasst, weswegen ich das jetzt gerne nachhole.
Fö: Zu hören gibt es eher ungewöhnliche Klänge, zumindest für meinen Musiksinn: Rein instrumental performende Bands finde ich doch meistens eher befremdlich, andererseits habe ich ja doch ein leichtes Faible für Duo-Besetzungen und auch diesen Stoner-Klängen bin ich ja nicht gänzlich abgeneigt.
Fö: Auftritt soweit auch ziemlich ordentlich! Kann sich durchaus hören lassen, was die beiden da fabrizieren. Irgendwo zwischen dumpfem Gewaber und treibenden Rhythmen, meist ziemlich druckvoll und nur manchmal eher zurück nehmend.
Schuldenberg: Das Duo liefert super Klangmauern im StonerRockgewand. Songs, die eher länger als 5min sind, türmen sich in Wellen auf, die dann zusammenkrachen. Das gefällt mir sehr gut. Der Sound ist schön fett, auch wenn er in den Ohren kratzt, was mich seit langem wieder dazu verleitet Taschentücher in die Ohren zu stopfen. Da fehlt mir noch das letzte Quentchen Soundversessenheit. Stonerrockkonzis werden beim Soundcheck entschieden. Dennoch bleibe ich bei meinem Resumee: Netter Abend, tolle Band, guter Auftritt.
Fö: "Rein instrumental" stimmt nicht ganz, ein Song wird als "einziger mit Gesang" angekündigt, und tatsächlich brüllen die beiden zwischendrin was. Ich habe "Die Faust deines Vaters ist ein Teppich" verstanden und ich bin mir mit mir selbst uneins ob das nun ein selten dämlicher Satz ist oder ob man uns einfach nen ganzen Ozean voll Interpretationsspielraum geben will. Ist damit nun ein weicher Flokati-Teppich gemeint oder doch eher der harte Fußabtreter?
Fö: Etwas über ne Stunde Spielzeit ist mir persönlich ja doch etwas zu lang für diesen doch eher limitierten Musikstil. Das Ganze auf knackige 30-40 Minuten, das wär's! So bin ich dann zum Ende hin doch etwas ermüdet. Trotzdem schöner Auftritt.

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Neeva
Musikstil: Instrumental Stoner Rock
Herkunft: Dortmund
Homepage: www.facebook.com/Neevaband
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