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Greg Rekus, Complaints, 03.05.2018 in Dortmund, JKC - Bericht von der Redaktion

Greg Rekus, 03.05.2018 in Dortmund

Thomas: Konzert im JKC. Üblicherweise hört mensch dort eher Hiphop und artverwandtes, heute ist aber zum Akustikabend eingeladen. Und bei nem Eintritt von 2,00€ kann ich auch nicht meckern. Es spielen heute Complaints und Greg Rekus. Letzteren kenne ich sogar, den habe ich irgendwann mal in Kanada gesehen
Fö: Und ich mal in Belgien. Der scheint ganz schön rumzukommen...
Schuldenberg: Ich bin zum ersten Mal im JKC und der Laden gefällt mir spontan. Nicht zu groß und nicht zu aufdringlich. Insbesondere der schöne Hinterhof mit dem OpenAir-Kicker.
Matze: Mich lockt heute nicht die Musik zu diesem Konzert, sondern der Geburtstag von einem ehemaligen Nachbarn, der auch dieser Veranstaltung beiwohnt.
Thomas: Es sind sogar einige Menschen im Hof versammelt und COMPLAINTS legt pünktlich los. Ist wohl städtisch das JKC und es muss wirklich pünktlich um zehn zu sein. Dafür sind auch bestimmt die beiden Türsteher da, die bis dato nur gelangweilt vor der Tür rumstehen.
Matze: Türsteher habe ich in der Regel gefressen, aber die beiden Exemplare waren wahrscheinlich dicht bis in die Haarspitzen und dadurch schon sehr handzahm.
Thomas: Complaints ist anscheinend eigentlich eine Band und auf Tour. Heute Abend steht dann aber nur dieser Mensch hier auf der Bühne.
Fö: Ich weiß gar nicht, ob nun der Solomensch oder die Band das "eigentlich" verdient haben.Das Bangefüge gibt's nämlich erst seit letztem Jahr.
Matze: Mit Band gefällt mir die Musik besser, hatte die letztes Jahr im Wageni gesehen, da war irgendwie mehr Feuer.
Thomas: Joa, Singer-Songwriter halt...Singt auf englisch, macht ganz okaye Ansagen und spielt auch nicht total schief. Das ist auch schon alles was bei mir hängen geblieben ist. Die Zeit wird erstmal mit quatschen und Kaltgetränken genutzt.
Matze: Ja, Bier gab es auch, doch leider keine Sojawurst mehr für mich.
Fö: Ich fand's eigentlich ganz gut. Etwas zu emoesk, aber angenehm. Die Ansage, warum Gürtel enger werden, wenn man Hunger hat, habe ich nicht verstanden. Aber sonst nett.
Schuldenberg: Bei den ersten Takten hatte ich zunächst Bedenken, ob mir das gefällt. Menschen mit Mütze auf der Bühne sind bei mir in der Regel leider schon direkt durchgefallen. Aber nach anfänglichen Bedenken finde ich das doch super. Gar nicht so verschlafen, wie in den ersten Takten befürchtet. Akustik ist eben eine Gratwanderung und er bleibt auf der richtigen Seite. Gefällt mir, trotz Mütze!!
Matze: Es wird doch kalt am Kopf ohne Mütze!
Thomas: Draußen im Innenhof ist gemütlich, darum wird auch der Anfang von GREG REKUS verpasst. Das ist die Krux bei diesen Akustiksachen. Kriegt mensch von draußen gar nicht mit wann die spielen.
Schuldenberg: Ich fand ihn absolut super, so gefällt mir das. Das ist für mich Akustikpunk! Wenn ein Punk lahme Akustiksachen auf der Klampfe spielt, ist das kein Akustikpunk, sondern Singer-Songwriter-Mist, aber er fackelt hier alles ab.
Matze: Mir gefiel der junge Mensch aus Kanada ganz gut, er hat eine geile vom Leben gezeichnete Stimme.
Thomas: Greg scheint entweder ein trinkfreudiger Mensch zu sein oder sehr viele Konzerte in den letzten Tagen gespielt zu haben. Oder beides. Seine Stimme  mäandert zwischen Heiserkeit, Tom-Waits-esken Zuständen und zwischendurch blitzt auf, dass er üblicherweise wohl auch singen kann.
Fö: Leider versteht man auch kaum was von den Texten, weil er beim Singen so fürchterlich nuschelt. Die Stimme an sich gefällt mir, hat was von Hugo Mudie von Sainte Catherines/Miracles/Medictation
Thomas: Der Herr aus Winnipeg hat auch ein Effektboard mitgebracht. Aber entgegen üblichen Standards sind da nicht tausend Fußpedale drangeschraubt, sondern diverse Percussioninstrumente, die  fußstampfend spielend zu einer scheppernden rhythmischen Begleitung beitragen.
Fö: Ist echt mal wieder was anderes und funktioniert sogar ganz gut.
Matze: Super Idee mit dem Brett. Ich habe ihn gefragt ob es original Ahorn aus Kanada sei, aber es war leider nur Spanplatte aus Österreich.
Thomas: Auf die Frage, ob er auch was ruhigeres spielen soll, reagiert das Publikum einfach mal gar nicht. Weitergemacht wird dann mit den Worten "Ok, i understand, let's stick to Punkrock."
Fö: Das hab ich anders in Erinnerung, hinter mir rief tatsächlich jemand "quiet song!", was den Künstler und die Anwesenden leicht irritierte. Glücklicherweise gab's dann genug Leute, die das korrigieren konnten. Auch sonst ging das Publikum gut mit und auch die "Singalongs" funktionierten ohne peinliche Stille.
Thomas: Mein Highlight ist dann das Ramones-Cover "I don't wanna grow up", welches diese im Übrigen von Tom Waits gecovert haben. Greg ist definitiv näher an der Tom-Waits-Version dran. Insgesamt ein netter Abend und für 2€ darf mensch auch einfach nicht meckern.
Schuldenberg: Es gab noch einen Cover"versuch" und zwar HotelCalifornia, kurz angespielt, hat aber nicht wirklich gezündet. Weil er den Song wohl eher mist fand. Schade, ansonsten super Abend, geiles Konzi und früh im Bett.
Fö: Definitiv besser als aufm Sofa zu versacken! Soll wohl auch ne regelmäßige Reihe im JKC werden, mal gucken was da noch so kommt.
Matze: Ich werde mein Sofa demnächst bei Ebay-Kleinanzeigen reinstellen, lohnt sich nicht es zu behalten, bin eh ständig nur unterwegs. Bei Interesse könnt ihr mich auch direkt ansprechen. Nach dem Konzert bin ich dann noch mit zu dem Geburtstagskind gegangen, wo auch die Musiker abgestiegen sind und habe Schnaps gesoffen.

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