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Soli-Konzert fürs Black Pigeon: Diarrhea Suicide, Ken Hetzen, Mean, Kurschatten, 09.05.2018 in Schwerte, Rattenloch - Bericht von der Redaktion

Soli-Konzert fürs Black Pigeon, 09.05.2018 in Schwerte

Fö: Einiges an Angebot heute, aber die Gelegenheit, mal wieder im Rattenloch vorbei zu schauen, lass ich mir doch nicht entgehen. Zumal die Bandauswahl klar geht und der Zweck des Ganzen (die Anarchisten vom Black Pigeon reich machen) auch unterstützenswert ist. Vorm Rattenloch ist auch schon gut was los als wir ankommen - aber ist ja auch gutes Wetter, wer will da schon reingehen...
Thomas: Genau, erstmal schön in der Sonne rumhängen, allerdings wird jetzt schon klar, das wir von Zeit zu Zeit mal reinschauen müssen, da mensch draußen echt nicht mitkriegt, wann es losgeht...
Fö: Geht irgendwann los mit KEN HETZEN! Band mit Mitgliedern anderer Bands. Krachiger, wütender, machmal postiger Deutschpunk.
Thomas: Auf jeden Fall angepisst. Könnte aber auch an Sänger Jonas liegen. Der pöbelt ja auch bei anderen Bands rum.
Fö: Sehr engagierte Texte, die die Augen öffnen vor dem, was auf dieser Welt so falsch läuft: Studenten und WG-Partys zum Beispiel. Boah, das Lied mit diesem "Alle labern aber keiner hört zu", was ein Riesen-Hit!
Thomas: Ja, gewettert wird gegen einiges. Ich fühle als Scheinstudent nicht angesprochen. Obwohl der Sound gut war, waren die Texte für mich leider nur in Auszügen verstehbar. Aber das was durchkam war super!
Thomas: Auch schön: Alle Songs kurz und knackig. Ich glaub nach knapp 20 Minuten waren Ken Hetzen auch schon durch.
Fö: Dann KURSCHATTEN! Neue Band, erster Auftritt, was beim Soundcheck mehrfach erwähnt wird. Auf der Bühne stehen trotzdem keine Unbekannten. 2 Leute von Dead Koys, die anderen beiden, glaube ich, von Camp Late oder?
Thomas: Keine Ahnung, habe die Leute bzw. die Bands noch nicht gesehen.
Fö: Musik: Wirklich sehr viel Post. Prescht aber trotzdem noch ordentlich nach vorne. Ziemlich drückend hier die Synthies, die ein ganz ordentliches Fundament legen. Zusammen mit der verspielten Gitarre und den sehr auf dem Punkt gespielten Drums kommt das echt gut.
Thomas: Mir ist das Ganze zu seicht. Zumindest können die ihre Instrumente ganz gut zusammen spielen.
Fö: Und natürlich der gepresst-raue Gesang von Goldkehlchen Ben. Im Gegensatz zu Dead Koys röhrt er hier auf deutsch, was aber nicht wirklich befremdlich wirkt und zum Glück nicht ganz so an Leatherface erinnert. In manchen Momenten eher an Krawehl. Auch schön.
Thomas: Gesanglich kann da als Vergleich auch auf jeden Fall die Richtung Turbostaat herhalten.
Fö: Beste Band des Abends! Da können gerne noch viele weitere Auftritte folgen. Endlich mal was "frisches" aus der Gegend. Wer reinhören will: hier!
Thomas: Ich fands nur Ok. Frisch ja, aber letztlich auch nix Neues.
Fö: Dann MEAN. Kannte ich bisher nicht, die Protagonisten schon eher. Angekündigt als "Punkviolence". So viel Violence war jetzt auf der Bühne nicht, zumindest hat sich keiner die Fresse blutig geschlagen.
Thomas: Hab den Anfang durch quatschen draußen verpasst, komme also direkt mitten in blastbeatartigem Geballer rein.
Fö: Musik ist so lautes, schnelles, fiependes Punk/HC-Gebretter mit Geschrei und Gebrüll. Kurze Lieder, kurzes Set. In der Kürze auch ganz geil, länger hätte ich mir das nicht geben können.
Thomas: Abwechslungsreich war es auf jeden Fall. Mehrstimmiger Gesang, kurze, knappe Songs, die sich, obwohl des Sounds, doch schon sehr unterschieden. Gutes Ding.
Thomas: War auch alles sehr on point gespielt. Kann mensch nix meckern. Die kurze Spielzeit war dafür auch völlig passend.
Fö: Dann DIARRHEA SUICIDE. Aufgewachsen im Rattenloch, sind sie nun am Höhepunkt ihrer Karriere: Headliner im Rattenloch.
Fö: Ich zähle diese Band ja eigentlich zu den besten Bands, die derzeit so aus Dortmund kommen, aber der heutige Auftritt war einfach schlecht. Kann man nicht anders sagen. Genöle und Gerumpel.
Fö: Aber so ist das halt bei abgehalfterten Rockstars, kaum haben sie ihren Zenit erreicht fallen sie in ein tiefes Loch, das sie nur mit Drogen zu füllen vermögen, und spielen Auftritte die selbst die härtesten Fans vergraulen. Ist jetzt natürlich auch wieder punk, kann man sagen. Aber mit dem Plattendeal bei Fat Wreck wird das so nix.
Thomas: Ich habe durch quatschen alles bis auf den letzten Song verpasst. Da stimmte aber vieles nicht zusammen. Gleiches hier: Die habe ich schon wesentlich besser gesehen.

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