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Neeva, Scorched Oak, STARgo, 04.10.2018 in Dortmund, Brauks - Bericht von Zwen

Neeva, 04.10.2018 in Dortmund

Donnerstag! Ein Konzerttag wie jeder andere auch. Zumindest ist ja immer irgendwo irgendwas los und es gibt genug Gründe, sich mit ein paar Kaltgetränken ein bisschen Musik auf die Ohren tröpfeln zu lassen. Heute geht es demnach ins Brauks, wo ich, aufgrund der immer noch milden Temperaturen, mit dem Fahrrad anreise. Ich bin wohl der 20. Gast, das ist doch für einen Donnerstag ganz in Ordnung und die erste Band spielt auch schon. Also, nix wie rein in die gute Stube!
Den Auftakt machen STARGO. Der Bandname klingt zwar wie ein uninspiriertes Start Up oder das neue Raumfahrtprojekt des Saarlandes, dahinter versteckt sich aber eine Stoner-Rock-Band, die zunächst mal optisch zu bestechen weiß. Gitarrist links mit 10-Tage-Bart und Trucker-Cap, Bassist rechts mit langen Haaren und der Drummer spielt mit offener Hose. Großartig! Fehlt eigentlich nur noch irgendein total verzottelter Typ, bei dem man nicht weiß, wo das Haupthaar aufhört und der Rauschebart anfängt. Der müsste dann noch Keyboard spielen.
Musikalisch gibt es übrigens typischen Stoner Rock. Songs zwischen sechs und zehn Minuten, mit Redundanz sowie erfrischenden, neuen Parts in den Songs. Bei einem Song gibt es neben dem langsamen, wabernden Sound, auch mal einen extrem hektischen Beat, der fast nach 80er-Jahre Hardcore klingt.
Soweit also ein ziemlich fetter Auftritt. Einziger Kritikpunkt ist, dass es mir irgendwann einfach zu lang wird und ich mich mit den anderen nach draußen verziehe. Zwischenzeitlich auf die Uhr geschaut: Ja, die spielen immer noch. Wie lang das jetzt alles insgesamt war, kann ich nicht so genau sagen, aber die Spielzeit hat die Stunde mal locker gesprengt. Schon krass, aber so ganz meins ist das leider nicht. Da lobe ich mir doch knackigen Hardcore. Halbe Stunde Vollgas und dann ist auch gut.
Der Getränkenachschub ist zum Glück gesichert, also gehen wir auch mal wieder rein. Jetzt spielen SCROCHED OAK, auch die machen Stoner, diesmal mit weiblichen Gesang. Stimme ist sehr angenehm und passt gut zur Musik, weshalb ich es dann ziemlich begrüße, dass hier die Gesangsanteile deutlich höher liegen, als bei allen anderen Bands, die heute auf der Bühne standen. Jaja, ich weiß, das ist nicht schwer, weil Neeva überhaupt nicht singen! 
Aber weiter im Text: Im Brauks ist es heiß geworden, weshalb auf der Bühne die Hüllen fallen. (An dieser Stelle ein dezenter Hinweis auf den Bierschinken+-Bereich, wo es noch viel mehr sexy Fotos gibt).
Die Musik der Band entfernt sich derweilen etwas vom Stoner Rock. Zwar bleibt auch hier Zeit für musikalische Spielereien, aber die Songs sind nicht Überlänge Plus, sondern bewegen sich im ganz normalen Rahmen. Auch was die Gesamtspielzeit angeht, hält man sich zurück. Finde ich gut!
Ansonsten sei noch bemerkt, dass beide Bands wirklich sehr gut aufeinander eingespielt sind.
Nächste und mit Blick auf die fortgeschrittene Zeit zum Glück auch letzte Band sind NEEVA. Die sind für das Bierschinken-Imperium ja wirklich keine Unbekannten mehr, so durften sie ja sogar schon das Bierschinken-Festival beehren. Und dabei schmeißen sie nicht mal mir Dosenbier oder pöbeln rum. Aber immerhin klingt der Bandname fast genauso wie Fös Lieblingsgetränk, aber das gibt es hier heute nicht, stattdessen müssen wir uns von Neeva Fun machen lassen.
Okay, das mit dem Rumpöbeln ist ohne Mikro auch etwas schwierig...
Neeva spielen derweilen auch heute wieder einen sehr guten Auftritt, da kann man echt nicht meckern. Druckvoller Sound und das nur mit Schlagzeug und Gitarre. Den Gesang vermisst man tatsächlich kein bisschen, dafür wissen die vielen Gitarrensounds, welche da über eine schier endlose Anzahl von Tretminen produziert werden, zu überzeugen.
Irgendwann schlägt die Uhr dann aber 12 und Locke muss den Abend beenden. Das nimmt ihm aber keiner krumm, weil heute nur entspannte Stoner da sind. Die erzählen dann lieber an der Bar ihre Lebensgeschichte und bedanken sich für den netten Abend. Das möchte ich an dieser Stelle auch tun.
Der heimliche Star des Abends ist aber mal wieder die Gorgonzola-Soße. Hier gibt es nichts zu meckern, sondern nur zu lieben und so wird sie jetzt auch eingetütet um sie für folgende Generationen zu konservieren.

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