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Skin of Tears, The Sewer Rats, The Flatulinees, For I Am, 22.12.2018 in Wermelskirchen, AJZ Bahndamm - Bericht von Zwen

Skin of Tears, 22.12.2018 in Wermelskirchen

Nachdem gerade sowohl weihnachtliche wie sommerliche Gefühle in uns aufgestiegen sind, geht es jetzt ins AJZ Bahndamm um dort mit der Skin Of Tears-Familie Weihnachten zu feiern.
Als wir ankommen, stehen die ersten illustren Gäste schon auf der Bühne. Dies sind heute THE FLATULINEES. Die machen schön seichten, aber durchaus flotten Qualitäts-Pop-Punk. Das macht Spaß und bringt gute Laune.
Sänger und Gitarrist Dominik wird bei diesem schönen Drummerinnnen-Foto vermutlich Luftsprünge machen. Zumindest hoffe ich das und wäre bei jeder anderen Reaktion einfach nur enttäuscht.
Was kann ich noch schreiben, außer, dass es mal wieder ein schöner Auftritt und ein sehr angenehmer Start in den Abend war? Eigentlich nichts, weiter zur nächsten Band.
FOR I AM sind relativ kurzfristig ins Line Up gestolpert und spielen und bringen uns schönen, sonnigen Pop-Punk ins kalte Wermelskirchen. Mitglieder sind auch keine Unbekannten, so spielt der Bassist noch bei F.O.D..
Ich denke mir gerade, dass die Band perfekt ins Nachmittagsprogramm des Punkrock-Holidays passen würde, bis mir dann doch einige Songs einfach zu bekannt verkommen, als dass man es nur auf die Eingängigkeit schieben könnte. Zu Hause habe ich mich dann erstmal vor den Rechner gesetzt und tatsächlich: Die haben Kiki und ich schon mal bei ein paar Cocktails und den Füßen im Wasser in Tolmin gesehen.
Heute gefällt mir das aber noch einen ganzen Tacken besser. Auch, wenn damals natürlich das Drumherum eine ganze Ecke cooler war. Dafür müssen sie heute zum einen nicht nach No Matter spielen und zum anderen ist das eine ganze Ecke mehr Punkrock als vor 2 1/2 Jahren.
Des Weiteren wurde fast jedes "Wohooho"-Potential genutzt und die Songs sind super eingängig. Ich werde mir also die Tage nach Weihnachten - nachdem ich bei Oma war - erstmal die Alben von bandcamp runterladen.
Bei der nächsten Band, den SEWER RATS, erleben wir zunächst mal eine Überraschung, so ist der neue Gitarrist niemand anderes als der Archi von Auf Bewährung. Pepperann meint noch zu mir, dass er das Gesamtbild positiv auflockert. Außerdem steuert er das sehr gute "Bonzo Goes To Bitburg"-Cover zum Set bei.
Ansonsten gibt es die üblichen Hits wie "Too Punk For You" oder "Rocket To Usher". Definitiv also wieder eine gelungene Kannentime im proppevollen Bahndamm. 
Derweilen fällt mir auf, dass die Rockabilly-Einflüsse in letzter Zeit ein wenig abgenommen haben und dafür die (Pop-)Punk-Einflüsse deutlich zugenommen haben. Naja, ist ja jetzt nicht unbedingt schlecht. Werde ich wohl demnächst auch mal wieder ein paar Euro in Tonträger investieren. Zumindest, wenn mein Kontostand wieder im zweistelligen Bereich ist.
Dann dürfen zum Schluss die Gastgeber diese Weihnachtssause mit einem fulminanten Abriss beenden. SKIN OF TEARS bringen uns einen ganzen Strauß voller Cover, eigenen Songs und guter Laune.
Auch wenn es von Toto irgendwann eine kleine Erklärung gibt, wie das mit dem Stagediven jetzt eigentlich noch mal genau funktioniert, betreiben einige doch sehr artistisch anmutende Aktionen vor und auf der Bühne. Auch Götz ringt sich irgendwann durch, ganze zwei Mal einen Stagedive durchzuziehen, der mir selbst nach 11 Semestern Germanistikstudium Probleme macht zu beschreiben.
Ich versuchs aber trotzdem: Zuerst geht es - soweit so normal - auf die Bühne, dann wird gesprungen. Den Kopf nach vorne sieht es zunächst so aus, als würde Götz wie ein Pinguin unter dem Publikum durchrutschen. Stattdessen friert er aber 10 cm über dem Boden und den Füßen noch so halb über der Bühne schwebend einfach für 4 Sekunden ein und entschwebt dann ganz langsam nach oben. Am Ende wird er wie eine Statue heruntergelassen. Das Ganze hat er dann tatsächlich nochmal genauso wiederholt!
Abgesehen von Götz ist der Auftritt aber auch ziemlich unterhaltsam, auch wenn es für meinen Geschmack wirklich viel zu viele Cover waren. Ich weiß, dass ist auch so ein Skin Of Tears-Dingen, aber eigentlich kann diese Band doch auf eine lange Geschichte mit vielen Alben und vor allem eingenen Songs zurückblicken, warum man dann gefühlt die Hälfte des Sets covern muss, erschließt sich mir nicht so ganz. Okay, der Vorteil ist natürlich, dass wirklich der ganze vollgepackte Raum mitgrölen kann...jaja...
So zum Beispiel beim heute dargebotenen Shrek-Soundtrack im Gedenken an Pete Shelley. Die älteren kennen das vielleicht noch als ein Lied von den Buzzcocks.
Danach sollen alle noch da bleiben und ein bisschen abstrampeln. Ich habe deswegen auch etwas Mühe, Götz vom Partyraum weg zurück in mein Auto zu befördern, aber passt schon. Der Junge hat es doch tatsächlich geschafft von meinen Hassmenschen 2017 zu meinen Lieblingsmenschen 2018 zu avancieren. Respekt!

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