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Nasty Rumours, 17.10.2019 in Bochum, Wageni - Bericht von der Redaktion

Nasty Rumours, 17.10.2019 in Bochum

Fö: Nach dem sehr feinen Abend mit Los Pepes und The Mooks letzten Monat steht mal wieder ein oberfeines Konzert im Wageni an: Nasty Rumours kommen vorbei! Stark! Hab ich noch nie gesehen, freu ich mich drauf. Einige andere auch, und so ist auch schon gut was los als wir ankommen.
Kloppstock: Nasty Rumors im Wageni?! Da musste ich nicht zwei mal überlegen! 
Thomas: Hatte von der Band vorher nix gehört und mir auch nicht die Mühe gemacht, groß reinzuhören. Da das Wageni aber um die Ecke ist, war die Überlegung kurz, hinzugehen. Reisegruppe Dortmund finde ich dann auch nach Umwegen in der S1.
Fö: Heute nur eine Band, dafür später DJ-Auflege-Gelöte. Finde ich okay, weiß aber jetzt schon, dass ich mir die DJs sparen werde. Sprung ins kalte Wasser (oder heiße Schweißsuppe) also direkt mit der Hauptband NASTY RUMOURS!
Thomas: Vor der Band konnte mensch sich auch noch gut 1 Stunde vor der Tür durchfrieren lassen. Wir waren einfach zu früh da und die haben wirklich erst um halb zehn angefangen.
Fö: Kommen aus Bern. Ich mag Bern. Eisbern, Goldbern, Himbern, alles possierliche Tierchen. In Bern spricht man berndütsch, was, glaube ich, noch etwas schlimmer ist als schweizerdütsch, aber vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet, als ich da war - die Band selbst ist entgegen ihrer eigenen Aussagen eigentlich ganz gut zu verstehen. Zumindest bemühen sie sich, und so wird es eher zu nem Running Gag, dass sie vorgeben, wir würden sie ja eh nicht verstehen.
Thomas: Die Ansagen waren auf jeden Fall unterhaltsam.
Fö: Universelle Sprache: Musik! NASTY RUMOURS machen schön flockigen 77-beeinflussten Powerpop/Poppunk mit Zucker und Melodien und zackigen UK-Punk-Rhythmen, gefällt mir gut, geht in Beine und Nackenmuskulatur. Ja wirklich. Ich kenne kein Lied, denke mir aber bei ungefähr jedem zweiten "das klingt so eingängig, das ist jetzt bestimmt der Hit".
Thomas: Ich finds immer wieder spannend, wenn Menschen auf der gleichen Sprache so nen krassen Dialekt sprechen, dann aber trotzdem lupenreines Englisch singen. Musikalisch alles in der Tradition der Ramones, aber um Längen spannender!
Fö: Die Band ist noch dazu irre spaßig aufgelegt, insbesondere der Sänger, der uns sehr gut zu unterhalten weiß. "Ich hab gestern auf einem Schokoriegel geschlafen - die Hotelwirtin dachte ich hätte ins Bett geschissen!", dazu 1-2-3-4 Anspielungen auf das Alter des Gitarristen, den die fortwährende Kritik in den Alkoholismus zu treiben scheint ("die haben mir Korn geschenkt! Ich mag Bochum!") und der ansonsten auch nicht auf den Mund gefallen ist ("...den Jägermeister haben sie mir auch geschenkt! Ich mag Bochum!")
Kloppstock: Die Schokoriegel-Geschichte wird mir auch noch lange im Gedächtnis bleiben! Großes Kino! 🙂
Kloppstock: Herrlicher 77-Punk, der einfach nur Spaß macht und mir ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Ich musste mir natürlich auch direkt beide LPs mitnehmen! 
Thomas: Ich hab gar nicht mitbekommen, dass es Merch gab. Ich hab mich aber auch eigentlich nicht vor der Bühne wegbewegt. Üblicherweise ist das ja alles nicht so ganz meine Musik hier, aber heute machts richtig Bock. Die Stimmung der Band überträgt sich auf jeden Fall aufs Publikum. Ich sehe nur grinsende Gesichter.
Fö: Nun, du hast dich nach dem Konzert von der Bühne wegbewegt. Dort gab es dann auch Merch...
Fö: Schöne Nummer, hat mir viel Spaß bereitet. Ein Lied am Ende hieß "Wanna be on top" und passend dazu klettert der Sänger auf ne Leiter - ja, höher hinaus geht im Wageni wohl kaum!
Thomas: Alles erreicht. Jetzt auflösen! Ne, wat n schöner Abend. Und dann auch noch Hansa für 80 Cent. Wahnsinn.

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