Start Shows Berichte Rezis Kalender Members Kontakt
Login: BS-Nummer oder Email: Passwort: | | Passwort vergessen?
PUP, 07.11.2019 in Köln, Luxor - Bericht von der Redaktion

PUP, 07.11.2019 in Köln

Zwen: Nachdem Fö und Peter kürzlich ausführlich die Vor- und Nachteile des Bahnfahrens erläutert haben, entschließen wir uns heute, mal auf das Auto zurückzugreifen. Genauer gesagt fragt Renate Lohse, ob wir nicht bei ihr mitfahren möchten. Gerne, da kann ja nichts schief gehen. Zumindest wurden im Vorfeld meine Bedenken, die eine gewisse Leverkusener Brücke betrafen, nur mit einem milden und mitleidigen Lächeln begegnet. Okay, dann sage ich halt nichts mehr! Tatsächlich war besagte Brücke dann auch gar nicht das Problem, sondern eher die Parkplatzsuche. Diese ist so anstrengend, nervenraubend und belastend, dass wir Köln spontan ebenfalls den Beinamen "Ekelstadt" geben. Außerdem scheinen die Menschen hier wirklich an einer stark ausgeprägten Form des (Licht-)Hupen-Touretts zu leiden. Nach gefühlten Jahren des Herumcruisens um das Luxor, finden wir dann doch sowas, was man mit viel Phantasie als Parkplatz bezeichnen könnte. Ist mir auch egal, bin jetzt schon total am Ende, dabei bin ich überhaupt nicht gefahren! Durch unser Rumgegurke haben wir dann natürlich auch - wie könnte es anders sein - fast alles von der Vorband verpasst. Nun könnte ich natürlich reinstürmen, mir noch die letzten zwei Songs angucken und ein Alibi-Foto machen, aber ne, ich sage lieber ausgiebig "Hallo" und verquatsche mich vor den Toren des Luxors.
Peter:  Ich sollte mal damit aufhören, mir ein halbes Jahr im Voraus eine Karte für ein Konzert zu holen. Wenn der Tag dann vor der Tür steht, habe ich immer öfter gar keinen Bock, mal stimmt die Tagesverfassung nicht, mal war/ist Frau/Kind/man selbst krank, ich hatte einen anstrengenden Dienst, muss meine Schichten wild hin- und hertauschen um hin zu können, habe noch viel Kram zu erledigen undundund, oderoderoder. Heute trifft eigentlich alles zu. Zudem ist das Konzert auch noch in Köln, dank der Öffi-Katastrophe am Montag ist der Entschluss schnell gefasst, mit dem Auto zu fahren. Morgen, denke ich mir, werd ich bestimmt froh sein, dass ich all die Unannehmlichkeiten auf mich genommen habe und mir dieses Konzert gegeben habe. Schließlich habe ich PUP noch nie live gesehen und die aktuelle und vorhergegangene Platte der viel gelobten Band richtig abgefeiert ... ... ... dass es dann ganz anders kommen wird und ich mich am nächsten Tag auf der Arbeit ausgiebig über den misslungenen Abend ärgern werde, kann ich ja noch nicht ahnen. Wir, das heißt Miri, Fred und Chris Toff, die ich mitnehmen werde, und ich, starten wie geplant um 18 Uhr in Dortmund. Das erste Mal richtig ausgebremst werden wir nur wenige Minuten später auf der A40, auf der wir noch auf Höhe Dortmunds bis zum Kreuz Bochum im Stau stehen dürfen (Merke: A40, nur wenne Zeit has!). Danach fahren wir von einer Baustelle in die nächste und nehmen noch etwas Stop & Go kurz vor Köln mit. Als wir vorm Luxor halten, ist der Harndrang der Mitreisenden so groß, dass sie alle rausspringen und ich weiterfahre, um einen Parkplatz zu finden. Hier offenbart sich dann auch die Krux des ganzen Abends, denn es scheint keinen mehr in ganz Köln zu geben. Die Vorband verpasse ich dadurch komplett. In den folgenden Minuten besichtige ich unter anderem folgende Straßen: Luxemburgerstr., Moselstr., Kyffhäuserstr, Hochstadenstr, Zülpicherstr., Meister-Gerhard-Str., Lochnerstr., Dasslerstr., Lindenstr., Rathenauplatz, Roonstr., Beethovenstr., Lothringerstr., Lützowstr., Brüsselerstr., Mozartstr., Engelbertstr., Pfälzerstr., Saarstr., Burgunderstr., Triererstr., Kaesenstr.,Volksgartenstr., Gabelsbergerstr. und ca. 100 andere. Ein Parkhaus ziehe ich kurz in Betracht, finde aber in der Eile keines auf der Karte, was länger als bis 22 Uhr auf hat. Irgendwann ist meine Laune auf dem Tiefpunkt und ich überlege ernsthaft, weiter im Kreis zu fahren und die anderen wieder am Luxor einzusammeln. wenn das Konzert vorbei ist.
fred: Kommen kurz vor 20.00 Uhr vorm Luxor an, einmal Wildlachs, ne schnelle Kippe, kann los gehen. Danke Miss H. für die Einladung, danke Peter und Chris Toff, für die angenehme Fahrt im Auto. Geht los mit Slotface, ganz ok, für meinen Geschmack ein wenig zu poppig, ein/zwei schnellere Songs waren aber dabei. Werde mich noch mal in Ruhe mit Slotface beschäftigen, weil doch irgendwie für gut befunden.
Faf: Mich beschleicht am Donnerstagmorgen ungefähr dasselbe Gefühl wie Peter: Boah neeee, heute Abend wieder nach Köln gurken (der Hinweg ist immer recht easy, aber ab ner gewissen Uhrzeit scheinen sich Züge von Köln nach Düsseldorf in Luft aufzulösen). Ich musste zwar keine Schichten tauschen oder sowas, aber dieses Unbehagen, wenn man an den Wecker am nächsten Morgen denkt...Widerlich! Ich hatte wirklich keinen Bock. Dumm eigentlich, da ich PUP bisher zweimal gesehen hab und sie beide Male fantastisch waren. Hab dann morgens auf dem Weg zur Arbeit das neueste Album angemacht und nach 20 Sekunden war all der Groll verflogen. Wie konnte ich so blöd sein und keinen Bock haben wollen? PUUUUUUUUUP!
Anreise war dann auch ganz entspannt. Vor dem Laden verquatschen wir leider die Vorband und nehmen die etwas gestresste Reisegruppe Renate in Empfang. Ein Kollege aus Köln gibt dieser dann auch noch den gut gemeinten Rat "Ey hier um die Ecke die Straße da kann man super parken!".... angespannte Stille, ratlose Blicke. "Danke. Durch die sind wir grad 5 mal durchgefahren.". Man muss einfach einsehen, dass der Kölner Süden die angespannte Parkplatzsituation von z.B. Düsseldorf scheinbar um Längen übertrifft. 
Vielleicht verpasse ich die Vorband auch, weil ich das Betreten des Luxors vor mir her schiebe wie eine lästige Hausarbeit. Vor ca. 5 Jahren war ich mal auf einem ausverkauften Konzert dort und es war damals soweit, dass ich im Restaurant nebenan pinkeln war, da es unmöglich war, zum Klo zu kommen. Na, das kann ja was werden.
Reni: Uff, Köln, Du blöde Stadt. Wir hätten es besser wissen müssen, haben uns aber relativ blauäugig hinein begeben in den Südstadtdschungel, nächstes Mal ist eine Anreise mit dem E-Scooter oder Fahrrad (die Züge fallen ja beim ersten Regentropfen auch direkt aus) die bessere Alternative. 
Peter: Nach ungelogen 67 Minuten habe ich den letzten Parkplatz in ganz Köln ausgemacht und nach viel Gekurbel eingeparkt. Jetzt nur noch zur Location finden bzw. hinlaufen. Leider latsche ich verärgert und in Hektik, wie ich bin, erstmal zehn Minuten in die falsche Richtung ohne es zu merken und brauche dann zu allem Überfluss, als ich endlich in die richtige Richtung geschickt werde, erstmal einen Busch zum pinkeln. Bei der ganzen Parkplatzsuche habe ich meinen Harndrang ganz vernachlässigt. Ach, ach, ach! Erst werde ich etwas unruhig, dann richtig nervös, dann hektisch, schlussendlich panisch. Minuten vergehen. Überall um mich herum Menschen und nichts als Hauswände und Eingänge. So geht das nicht! Irgendwann nehme ich einfach einen Baum mitten am Gehweg nahe der Zülpicherstraße und lasse es laufen. Irgendwer fährt, während ich uriniere mit dem Fahrrad vorbei und tituliert mich berechtigt als "Schwein". Dadurch pinkle ich mir bei der Drehung, um den oder die Echauffierte zu sehen, an die Hose und auf den Schuh. Boah, mann ey! Sollte es im Auto später nach Pisse stinken, ich werde alles leugnen. Dann eile ich weiter. Als ich 20 Minuten später am Luxor ankomme, dampfe ich vor Wut und Frust und muss mich erstmal mit einer Kippe beruhigen.
Peter: Drinnen angekommen treffe ich auf Chris Toff, der fast die ganze Zeit vor der Tür gewartet hat und dabei nicht gemerkt hat, dass Fred und Miri schon im Laden sind. Er hat wohl nicht gecheckt, dass sie mit ihm ausgestiegen sind. Er dachte, sie seien bei mir und drehen fröhlich die Runden im Auto. Ich packe mir kurz an den Kopf  und widme mich dann endlich PUP, von deren Auftritt ich auch bereits ein Viertel verpasst habe.
fred: Doof gelaufen, haben uns ausn Augen verloren, passiert. Vllt hatten wir aber auch Bock auf Zweisamkeit?!
Zwen: Ich war tatsächlich das letzte Mal vor vielen Jahren im Luxor. Damals für The Subways. Es gibt übrigens keinen Bierschinkenbericht (habe damals noch nicht für dieses Qualitätsmedium geschrieben) und somit auch kaum Erinnerungen an den Abend. Sonst wären wohl auch alle Alarmglocken angegangen, denn diese Location ist grausam! Angefangen damit, dass die Klos (natürlich mit Klopersonal, vor dem man weglaufen muss) links neben der Bühne und damit bei einem ausverkauften Hause sehr schwer zu erreichen sind. Natürlich ist die Location röhrenförmig und deswegen sehr gedrängt. Von den im Raum verteilten und völlig unlogisch platzierten Stufen und Geländern fange ich mal gar nicht an. Hier hasst ein*e gewisse*r Architekt*in wirklich Konzertgänger*innen. Außerdem sind Garderobe und Mercharea so angeordnet, dass sie den herauswollenden Leuten mal ganz galant den Weg versperren. Einfach ein klasse Konzept!
Faf: Ich korrigiere: die Garderobenschlange blockiert zunächst mal die Leute, die zum Merch wollen. Diese blockieren wiederum den Weg nach draußen. Ganz wichtig dabei: Man muss sauer sein und böse gucken, wenn Menschen an einem vorbei wollen.
Der Aufbau des Luxors ist tatsächlich eher suboptimal. Die Geländer und Stufen sind so angeordnet, dass man nur zwei Wege von hinten zum Klo wählen kann:
1.: Durch die Mitte und den "Pit".
Diesen Weg kann man total vergessen weil er vor dem "Pit" durch zwei Geländer kanalisiert wird und ein unendlich verstopftes Nadelöhr bildet. Wiesoooooo?????
2. Irgendwie links rum.
Auf diesem Weg schafft man es irgendwann auch. Vorher muss man aber mindestens 15- 246 mal auf Schultern tippen und nett "Bitte!" sagen. Die Leute, die auf dieser Route stehen sind so genervt davon, dass andauernd Leute an ihnen vorbei wollen, dass sie scheinbar in den Trotzmodus schalten und so tun als würden sie die Klogänger nicht bemerken "Irgendwann reicht es dann aber auch! Das is mein Platz!"
Was für dumme Affen. Natürlich macht das keinen Spaß an so ner Stelle zu stehen, aber irgendwie sollten die doch mal gemerkt haben, dass die Leute zum Klo wollen und nicht vorhaben sich vor sie zu stellen.
 Der Klomann ist zwar sehr nett aber auch relativ aufdringlich wenn es um Papiertücher geht. 
Reni: Auch bei der Location hätte ich es besser wissen müssen, war einmal auf einem Konzert der hervorragenden Band "Stars", das mir richtig die Laune verdorben hat, weil grottiger Sound und katastrophales Raumkonzept. Ich geh da nie wieder hin. 
fred: Der Sound im Laden war wirklich nicht geil.
Peter: Viel junges Volk hier. Das bringt mich zu folgenden Schlussfolgerungen:

1. Es gibt auch in Köln junge Leute.
2. PUP ist beliebt bei jungen Leuten.
3. Ergo hören junge Menschen nicht nur Scheiß-Musik.
4. Mein Musikgeschmack geht mit der Zeit.
5. Ich bin cool, weil ich auf Musik stehe, die auch junge Leute hören
fred: Jau, Publikum: jung, unfreundlich und nervig!
Faf: Bis auf die Kloroutenkartoffeln fand ich das relativ erfrischend.
Sehr viel Bewegung und krasse Mitsingquote. Aber wir standen ja auch ein wenig abseits der Masse. 
Reni: Publikum hätte auf jeden Fall Lichthupe gemacht, wenn es die Gelegenheit dafür gegeben hätte. 
Peter: "Kids", mein Lieblingslied vom neuen Album, habe ich laut Chris Toff schon verpasst. Der Ärger nimmt heute kein Ende. Ich bestelle mir ein alkoholfreies Weizenbier, bezahle 5 Euro (inklusive Pfand), schnaufe und ärgere mich weiter. Es folgt viel von der aktuellen Scheibe. Zwischendurch wird in den Ansagen Werbung für Sea-Watch gemacht und zum Spenden aufgerufen (sympathisch) und der Sänger begrüßt alle Anwesenden als einen Teil des großen Clubs der Loser (auch sehr sympathisch). Im hinteren Drittel des Clubs ist es derweil so voll, dass ich meine Jacke eigentlich mit den Zähnen festhalten müsste um maximal wenig Platz zu beanspruchen. An der Garderobe abgeben lohnt wohl nicht mehr. Irgendwann arbeite ich mich vor bis zur Mitte, dort ist genügend Platz. Komisch!
Faf: Schlau, wie ich bin, hab ich mir direkt zwei Biere geholt, um das Herzinfarktrisiko für die schnaubenden Zuschauer auf dem Weg von der Theke nach vorne zu reduzieren. Aber 10 Euro für zwei Bier? Hut ab.
Zwen: Geld sammeln für coole Projekte machen PUP ja immer auf ihren Konzerten. Leider machen sie heute den Fehler, den viele große tourende Bands machen und leiten ihren Appell ein, indem sie das das Publikum ansprechen mit "Germany you are such a welcoming country". Ich weiß, dass sowas etwas schwierig ist, wenn man auf Tour ist, aber es ist ja nicht das Land, was sich so nett um die Band kümmert oder in Flüchtlingsunterkunften hilft. Während zum Glück eine große Anzahl von Menschen dies nämlich tut, stehen andere mit einem Schild jeden Montag in Dresden und lassen dort ihren Stumpfsinn raus. Somit freue ich mich (und bin auch einigermaßen überrascht) über die "Nie wieder Deutschland!"-Rufe, mit denen das Publikum bei mir seine Ehre wiederherstellt. PUP sind darauf einigermaßen verwirrt. Ich glaube auch nicht, dass die erbetene Übersetzung "Germany not again" da viel weiterhelfen konnte... 
Faf:  Das war amüsant. Die erste Übersetzung, die ein hörbar besoffener Mensch brüllte, war "Germany not anymore!".
Irgendwann rief jemand anderes "Germany never again!" worauf Gitarrist Steve erwidert "Never again? I like that!" und Zackbumm steigen PUP in den nächsten Smasher ein.
Solche Sprechchöre hätte ich auf jeden Fall auch nicht auf einem PUP-Konzert erwartet. Umso erfrischender war das. Wenn schon das Bier so teuer ist, muss man sich erfrischende Alternativen suchen.
Reni: Zum Glück gab es ja auch noch schöne Dinge, nämlich PUP. Bin immernoch ganz verzaubert, es war so ein schönes Konzert und die Jungs so nett! Trotz Erkältung hat Sänger Stefan wirklich alles gegeben und es war toll, ihnen zuzusehen. Nach acht Monaten nur Tour fand ich es erstaunlich, was sie noch so für Energie übrig hatten für die Ekelstadt Köln hehe. 
Peter: Heutiger Anwärter auf den Titel "Idiot des Abends" ist der Typ, der bei seinem vermeintlichen Lieblingslied von hinten durch die Menge stürmt, um nach vorne zur Bühne zu kommen. Dabei rennt er rücksichtslos alles vor sich stehende über den Haufen. Ist wohl bestimmt PUPs größter Fan.
fred: Wahnsinn!
Zwen: Wir stehen übrigens - wie könnte es anders sein - links neben der Bühne, vor den Klos, hier ist der Sound total grausig und wir sehen eigentlich nur Drummer und Gitarristen. Immerhin kommt Sänger Stefan mal kurz vorbei, schaut, wie es uns geht und winkt sogar mal kurz. Das ist doch nett!
Faf: Immerhin hat man hier Platz um sein Zweitbier zu deponieren und niemand rennt einen um. 
Andererseits sehe ich nur den Drummer und einen halben Gitarristen. Das sind nur 37,5 % der Band.
Dafür darf ich hautnah erleben, wie gut der Security rauchende Leute im Publikum spottet und ermahnt. Spannend!
Peter: Bei "Reservoir" vom Debüt rasten alle mal kurz aus!
Faf: Gefühlt spielen PUP vornehmlich "neue" Songs, was bei dem jungen Publikum auch Sinn zu ergeben scheint. Nichtsdestotrotz werden auch die Klassiker ordentlich abgefeiert.
Zwen: Ich finde das gut. "Morbid Stuff" ist definitiv eines der besten Alben des Jahres und so freue ich mich auch über das übergute "See You At Your Funeral". "Bloody Mary, Ashley and Kate" hätte ich gerne noch gehört, aber egal.
fred: Gespielt wurden auch Hits wie: Dark Days, Familiar Patterns und I.T.T.D.K.Y, I W.
Faf: Eigentlich hat es songtechnisch an nichts gefehlt.
Reni: Mein absolutes Lieblingslied Can't win hat leider gefehlt, aber Songauswahl war trotzdem schön. 
Peter:  Jau, der hat mir auch gefehlt!
Zwen: "Yukon" hat mir auch gefehlt, aber es halt einfach jeder Song von den drei Alben gefehlt, der heute nicht gespielt wurde.
Faf: Wie der Sänger von PUP eingangs vom Konzert erwähnt, ist es der zweite Tag der Tour und er ist leider schon "Sick as fuck!". Er sagt, er würde singen so viel es geht, bittet aber das Publikum um Hilfe beim Mitsingen.
Anfangs nimmt er sich öfter mal raus und lässt das Publikum singen. Irgendwann scheint das Adrenalin zu kicken und er singt durch. Viel Glück für den Rest der Tour. 
fred: PUP-Sänger Stefan legt auch mal die Gitarre beiseite, hüpft wie auf Ritalin auf der Bühne rum und springt ins Publikum, geil.
Faf: So wirklich kann man nicht glauben, dass er krank ist.
fred: Bild im Bild, leider halten die Leute nie still, unverwackeltes, scharfes Bild im Bild nicht möglich.
Peter: Zum Abschluss spielen sie noch den Überhit DVP von "The Dream is Over", davor bitten PUP das Publikum noch schnell darum nach dem letzten Song "no more songs" zu fordern!
fred: Da bin ich noch mal kurz ne Runde Tanzen gegangen.
Faf: Das Konzept der Nicht-Zugabe geht voll auf. Zum einen spielen sie halt 2 Überhits, zum anderen wissen die Leute nun, dass dies die letzte Chance ist abzugehen.
Zwen: Das hat mir auch richtig gut gefallen. Leider ist dieses Konzept in der dörflichen Idylle (Schwerte) noch nicht angekommen.
Reni: Ja, das war top 11/10!
fred: Schöner Abend, Slotface gut, PUP geil, PUPlikum nervig, Bier ( Becks, 0.33, 3.50.- ) viel zu teuer.
Zwen: PUP haben wie gewohnt überzeugt, leider bin ich so sehr vom Drumherum der letzten Konzerte dieser Band verwöhnt, dass ich mich über das Luxor eigentlich nur aufregen kann. Auf der Rückfahrt beschließen wir, hier nie wieder hinzugehen.
Faf: 3. PUP Konzert - 3 mal vollkommen überzeugt. Vielleicht haben sie sich sogar noch gesteigert.
Umstände im Luxor eher gewöhnungsbedürftig. Rückfahrt gewohnt unendlich.
Trotzdem ein guter Abend.
Reni: War einfach klasse. Luxor aber never again! 
Peter:  Aus Frust über den verkackten Abend, kaufe ich mir noch einem Sweater in grau obwohl ich eigentlich nur schwarz und weiß trage. Hinter mir wird das Tragen von solchen Pullis ohne Kapuze als total "im Trend" beschrieben. Das gibt mir nochmals die Bestätigung, ein "hipper" Typ zu sein. Immerhin!

Das, was ich von PUP gesehen hab, war auf jeden Fall geil! Beim Laden schließe ich mich meinen Vorrednern an! Der Rest des Abends war Kot! Wenigstens die Rückfahrt verläuft zügig und ohne Unterbrechung und ergibt noch ein paar erquickende Gespräche mit den Mitreisenden!

Bitte hier klicken, um diese Seite bei Facebook zu liken oder zu teilen. Mehr Infos, wie wir mit Einbettungen von externen Anbietern umgehen, hier.

Berichte auf anderen Webseiten:

Kommentar eintragen:

bisher keine Einträge

Kommentar eintragen - Anmerkung, Kritik, Ergänzung

Name:

e-Mail:

Kommentar:
Deine Eingaben werden bis auf Widerruf gespeichert und für Nutzer der Seite sichtbar.
Die Angabe der Email-Adresse ist freiwillig und sie bleibt nur sichtbar für eingeloggte Nutzer.
Weitere Infos in unserer Datenschutzerklärung.

Weitere Infos zu den Bands: PUP, Slotface
Location:

Zu den meisten Berichten werden nur ausgewählte Fotos verwendet.
Falls du mehr oder größere Bilder haben willst, wende dich an den Autor (Redaktion/Peter/Zwen/Faf/Fr.Hirschberger/Reni) oder nutze das Kontaktformular.
Dort kannst du dich auch melden, falls du mit der Veröffentlichung von Fotos, auf denen du zu sehen bist, nicht einverstanden sein solltest oder dich gar die Kommentare persönlich verletzen...
part of bierschinken.net
Impressum | Datenschutz