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Chefdenker, Fat Flag, Detlef, 07.12.2019 in Hamburg, Hafenklang - Bericht von der Redaktion

Chefdenker, 07.12.2019 in Hamburg

Gerdistan: Chefdenker-Ausflug im Dezember! Am Freitag Abend schon Kassel verwüstet, fährt die Deutsche Bahn uns heute ohne Umwege nach Hamburg, da spielen zwar nochmal die Chefs, aber auch noch Detlef und dazu Fat Flag. Außerdem haben sich Frank und Renate angekündigt, Thrun wohnt sowieso in Hamburg und überraschenderweise springt auch Fö auf dem Konzert rum. Na Halleluja!
Fö: Eigentlich bin ich gar nicht gesprungen, ich hab mich lediglich kurz auf die Zehenspitzen gestellt. Aber schön, wenn man dich damit überraschen kann! Bin aber auch ganz erfreut über die vielen bekannten Gesichter heute Abend. Nicht nur, wie zu erwarten, Hamburger Gesindel, sondern auch viele Nasen aus Köln, aber auch ausm Pott sowie natürlich Augsburg und Strausberg. Letztere beiden enthalten jeweils ein "au", was nicht ganz so schön ist wie ein "oi", aber umso bezeichnender für den Abend.
Reni: Bin mit Gatte komfortable mit dem Flixtrain angereist, um ein Wellnesswochenende mit ein bisschen Party im nicen Hamburg zu verbringen. Letztlich wurde es Partywochenende ohne Wellness, hat sich aber trotzdem gelohnt. Wir steigen ab im äußerst anmutigen Park Hotel am Berliner Tor, wie es sich für echte Punker gehört. 
Gerdistan: Die erste Band FAT FLAG geht im Wiedersehensgesabbel unter, ich bin hauptsächlich enttäuscht weil es keine 80er/90er-Skatepunk-Coverband ist und ich das Wortspiel nicht verstanden habe.
Fö: Ich kam auch erst im Laufe des Auftritts darauf, dass sich da ein Wortspiel verbergen könnte. Eventuell sogar ein Wortspiel mit doppeltem Boden. Als die Band nen englischsprachigen Song darbietet, fällt nämlich der starke Deutsch-Akzent des Sängers auf, und genau diesen braucht man auch, um auf das Wortspiel zu kommen. Ganz schön hintergründige Band!
Reni: Das Wiedersehensgebrabbel war das eine, aber das unfassbar lange Spielen der Band das andere. Fand ich schon etwas frech, als Vorband über eine Stunde die Bühne zu okkupieren. Andererseits haben wir ja davon wenig mitbekommen, daher auch egal. 
Fö: Ansonsten ist die Musik leicht verdaulicher Deutschpunk, der mir, dafür dass ich die Lieder allesamt nicht kenne, sogar ganz gut reingeht. Wichtig beim Songwriting scheinen gelegentliche "ohoho"s zu sein, in die sogar dann und wann das Publikum einsteigt.
Fö: Gut gelaunte Band, adretter Look, kann man machen. Lediglich die Länge des Auftrittes sorgte irgendwann für Ermüdungserscheinungen.
Gerdistan: Zweite Band: DETLEF! Die ersten Töne des Openers, nämlich des großen Hits "Just Like Donnerstag" vernehme ich noch sitzend auf der Kloschüssel, jetzt aber los!
Fö: Der Hafenklang ist ausnehmend gut gefüllt (ist ja sogar ausverkauft) und überraschend viele erweisen sich als textsicher, oder haben sich zumindest erstaunliche Fähigkeiten erworben, lippensynchron grölen zu können. Wunderbar! Dafür dass Detlef noch nicht einmal die Hauptband des Abends sind, wird hier aber schon ganz schön hart gefeiert!
Reni: Die Boys sind ja auch durchweg sympathische Typen, da macht das Mitsingen gleich doppelt so viel Spaß! 
Fö: Ein paar Supernichts-Lieder gibt es auch zu hören. Auch das finde ich sehr gut!
Reni: Ja, wie immer mein Lieblingssong "Du und deine Scheiß FDP". Big Love, danke dafür! 
Gerdistan: Oh ja. Detlef sind zwar eigenständig genug, um sich nicht dauernd mit "Ex-Supernichts" profilieren zu müssen, aber geil ist es trotzdem, wenn ein paar alte Gassenhauer rausgebolzt werden.
Gerdistan: Gewohnt souverän abgeliefert, auch mit "Scheiß Post"-Rufen können sie umgehen: Ersatzweise wird das Lied "Übergangsjacke" dargeboten, der ideelle Nachfolger von "Scheiß Post". Hit.
Fö: Gab auch noch 2 weitere neue Songs. Das lässt hoffen auf eine neue Platte! Dave erzählt später, diese wollen sie nächstes Jahr in Transsilvanien aufnehmen. Gute Idee!
Reni: Und das stimmt wirklich! 
Fö: Dann CHEFDENKER! Der Laden ist gerammelt voll und alles grölt und/oder zeigt mit dem Finger in die Luft. Ein Traum! Außerdem ist es relativ warm und es wird verhältnismäßig wenig geraucht, was mich überrascht, aber erfreut.
Reni: Dafür tropft im Verlauf des Abends immer mehr Punkerschweiß von der Decke. Das gehört aber ja auch zum guten Ton dazu! 
Gerdistan: Ich fand den Laden, speziell so erste Hälfte Chefdenker, etwas ZU gut gefüllt. Da ging gar nichts ohne Körperkontakt, auch weiter hinten nicht.
Fö: Nicht ganz so toll: Diverse Bierflaschen fallen dem Tanzmob zum Opfer und breiten sich als Glasscherben auf dem Boden und später auch auf der Bühne aus. Ich glaube, es gab so einige Verletzte.
Reni: Zum Beispiel munkelt man, dass auch der Posaunengast sich verletzte! Ob er je wieder Posaune spielen können wird? 
Gerdistan: Kollege steht das ganze Konzert über auf zwei Astra-Kisten und macht Rockstar-Posen. Wie es sein soll. Leider bedient er auch irgendwann das Griffbrett seiner Gitarre von oben und infolgedessen muss ich versuchen, Bier durch die Nase zu trinken. Geht nicht so gut.
Gerdistan: Renate hat die Blockflöte vergessen, aber trotzdem geile Show. Man muss sich das so vorstellen: Reni spielt einen Ton auf der Flasche, ist mit der Tonhöhe unzufrieden und trinkt einen Schluck ab. Und wieder von vorne.
Fö: Renate überzeugt einzig durch die Flasche.
Reni: Hahaha :)
Gerdistan: Gastposaunist Moe liefert souverän ab, das hat man schon mal schlechter gesehen! Agentur für Arschvoll.
Fö: Ach, DAFÜR ist das Ding da!
Reni: Ein Hoch auf Plastikposaunen! 
Gerdistan: Bestes Foto 2019, Wahl kommt in paar Tagen, merken!
Reni: Der Abend neigt sich nach fast vier Stunden dem musikalischen Ende zu, auf nen Absacker ziehen wir noch weiter in die Haifischbar, wo der Kollege noch die Jukebox mit 80er Hits zum Glühen bringt. Ein äußerst gelungener Abend, vielen Dank, gerne wieder! 
Gerdistan: Jo, Michi und Moe waren dann noch bis acht Uhr früh in der Notaufnahme, Handgelenk genäht, keine bleibenden Schäden.
Fö:  Puh, dann doch lieber Haifischbar!
Gerdistan: Am Tag danach haben wir uns noch die Ausstellung über den ersten Tätowierer Hamburgs im Museum für Hamburgische Geschichte angeguckt und anschließend im Burgerladen von Robin Krause gegessen. Ein kurzer Spaziergang über den Hamburger Dom und schon ist es Abfahrtszeit, elegant im Nachtzug zurück nach Arschburg. Toll war's!

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