Lulu & die Einhornfarm, 24.07.2021 in Hamburg, Molotow - Bericht von niklas
Lulu & die Einhornfarm, 24.07.2021 in Hamburg
Wenn man keine anderen Hobbys hat, kann man ja mal nach Hamburg fahren und sich ein Konzert angucken. Auf dem Hinweg fragen wir uns, wie wir auf diese doch etwas dumme Idee kommen konnten. Aber wir haben halt Tickets gekauft, also muss man da auch hin.
Etwa zwei Stunden vor Einlass kommen wir auf der Reeperbahn an, versorgen uns mit Getränken und sitzen dann bei irgendwelchen Punks rum. Hier im Bild der Neubau des Molotow, auf den wir während der Trinkerei und Laberei gucken. Nur so mittelschön, das Ding.
Vorm Molotow springen dann noch ein paar bekannte Gesichter aus Münster rum. Da ist man ewig lang quer durch Niedersachsen gefahren und sieht trotzdem die gleichen Pappnasen, wie zu Hause. Hat mich trotzdem gefreut.
Ach so, jetzt mal zum Wesentlichen. Die Vorband hat wohl einen Namen, der irgendwie auf 666 endet. Genauer kann ich den Namen nicht mehr rekonstruieren. Stefan hat sich die vorher angehört und für uninteressant befunden. Die ersten beiden Songs sind aber ziemlich cool. Leider kommt danach der befürchtete Wave-Sound, der echt langweilig ist.
Trotzdem kann die Band noch Sympathiepunkte sammeln, indem sie T.a.t.u.s "All the things she said" covern. Lange nicht mehr gehört.
Ich bin erschreckend ungebildet und kenne mal wieder keinen einzigen Song. Aber ich hab die Crackhuren nach einer Livebegutachtung mal für hörbar befunden und dachte das geht heute auch in eine ähnliche musikalische Richtung.
Leider ist nicht ganz klar, ob wir am Platz aufstehen dürfen. Deshalb bleiben alle sitzen und so richtig ausgelassene Stimmung kommt nicht auf.
Nach den ersten paar Song beginne ich auch endlich, ein paar Texte zu verstehen. Bringt aber nix, hab alles wieder vergessen.
Ist das jetzt ein gelungener Auftritt? Ich hab da keinen Vergleich, aber fühlte mich durchgehend unterhalten. Kopfnicken geht, Punkrockfinger hätte man auch mal machen können,...
Wir erwischen tatsächlich den letzten Zug nach Hause und müssen nicht die Nacht durchmachen. Am Münsteraner Bahnhof treffe ich aber noch auf alte Bekannte und so sitzen wir am Kiosk und trinken Bier, bis der Kiosk zumacht.
Anstatt nach Hause zu fahren und endlich pennen zu gehen, treffe ich aber noch andere Leute und ziehe wieder zum Banhof um. Da wollte ich doch eigentlich weg...?
Insgesamt ein netter Ausflug. Wobei das Happening eher der Trip an sich war und weniger das Konzert.


















Kommentare:
kommentar. herzlichen glückwunsch, was bist du nur für eine arme ignorante arschgeige!
Ausgehend von der Uhrzeit deines Beitrags: Entweder ist es morgens dein erster Impuls, direkt nach dem aufwachen Hasskommentare ins Netz zu rotzen, oder du hast dir für dieses Kleinod die ganze Nacht lang Mut angetrunken.
Beides ziemlich traurig.