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Punktresen: Lisa Bouvier, Punk As F*ck Lesung, 24.04.2026 in Dortmund, Speicher100 - Bericht von Fö

Punktresen: Lisa Bouvier, Punk As F*ck Lesung, 24.04.2026 in Dortmund

Dortmund hat eine Veranstaltungsreihe mehr: Der Punktresen! Heute ist die erste Ausgabe, es gibt für freien Eintritt eine Lesung und ein Konzert, und außerdem natürlich einen Tresen.
Ich war ja zwiegespalten ob ich hier hin gehe oder zu Pink Wonder in Bochum, aber im Redaktionsgeschäft muss man halt auch mal delegieren können, also wird halt einfach wer anders nach Bochum geschickt und ich kann dahin, wo ich fußläufig hin komme. Deswegen kann ich auch keine wilden Storys zur Anreise erzählen.
Bestes Argument, zu dieser Veranstaltung zu gehen, ist natürlich die Kommentarspalte! Stutze ich also kurz meinen Problempony und mach mich auf den Weg.
Findet statt im Traforaum am Speicher100. Ich vermute mal, das war früher ein Traforaum (na sowas). Wurde dann lange als Lagerraum genutzt, dann leer geräumt, ein Tresen und ne Bühne reingezimmert, um dann fest zu stellen, dass man keinen Lagerraum mehr hat. Also ich sach ma: Prioritäten, mit denen ich leben kann.
Zunächst mal die Lesung! Ronja erzählt ein wenig über die Entstehungsgeschichte des Punk-As-F*ck-Buches, trägt dann ein bisschen aus ihrem Beitrag vor, und schließlich der an sich spannendste Teil, nämlich eine Diskussion, an der sich erstaunlicherweise auch viele männlich gelesene Personen beteiligen. Darüber, wie man Räume und Punk generell für alle cool machen kann. Was ja ein Ziel ist, dem alle zustimmen. Über Wege und Analyse gibt es dann aber doch auch unterschiedliche Ansätze, was ja auch cool ist.
Dann LISA BOUVIER! Anscheinend der Name einer Pop-Sängerin aus Schweden, aber auch einer Band aus Bielefeld. Ihr dürft raten, wen wir hier vor uns sehen. Schon mal gesehen vor einiger Zeit bei der Kernigen Weihnacht, also weiß ich auch ungefähr, was mich erwartet. Mittlerweile gibt es auch ein Album!
Punk, meist schnell mal nicht, meist gesungen mal geschrien. Deutschsprachige Texte, es geht um gute linke Themen wie Arbeiten und Saufen, aber natürlich auch um Feminismus, Bullen und Religion. Mal pro und mal contra, könnt ihr euch aussuchen, wird aber natürlich immer gut eingeordnet. Macht Laune und lädt auch hier und da zum Tanzen ein. Der Traforaum ist angenehm gefüllt, was aber auch easy ist, weil der Traforaum angenehm klein ist.
Der Auftritt dauert ne gute halbe Stunde, dann noch ne Zugabe mit Songwunsch aus dem Publikum, dann vorbei. Irgendwie fehlt mir da schon was, aber ein Punktresen bei dem mal nicht das Konzert den Hauptteil einnimmt sondern die Lesung oder der namensgebende Tresen, ist ja auch voll okay. Bin gespannt was da noch für die Zukunft geplant ist!
Mein Highlight des Abends waren die stinkenden Aschenbecher draußen, richtig eklig. Es sind ans Gitter geknotete Dosen, gerade groß genug dass man auch ne Bierflasche reinstellen kann. Ich wüsste gerne, ob die Person, die ihre Flasche in die Aschenbecher-Dose gestellt hat, wusste, was sie da tut.


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Location:
Speicherstr. 100
44147 Dortmund

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