To Dispute Festival: Unicorn Partisans, Kalte Hand, War, Hi Mum, Alles außer leise, 23.05.2026 in Coburg, Alter Güterbahnhof - Bericht von alexanderdavide
To Dispute Festival, 23.05.2026 in Coburg
ALLES AUẞER LEISE starten mit einem Wechsel aus eigenen Songs und Covern u.a. von Green Day und Team Scheiße. So ist auch der eigene Sound im Bereich des poppigen Punkrocks angesiedelt. Parallel zur schönen Festival-Parallelwelt findet der alljährliche Coburger Convent statt, eine maximal hirnverbrannte Zusammenkunft von fast 100 Studentenverbindungen. Dem gewidmet ist das grüne Schild.
Laid back ist es bei HI MUM aus Nürnberg, die sich in Bereichen von Shoegaze, Grunge und Indie bewegen. Das Personal kennt man von den aufgelösten Maffai. Das ist ziemlich entspannt, manches sogar zu sehr im Kontext dieses überaus sonnigen Nachmittags. Trotzdem gut gemacht, kann einigen Stellen etwas abgewinnen.
Die vegane Verpflegung der KüfA Suhl ist wirklich Top Tier von Mettbrötchen über Kuchen bis Gulasch.
Bier gibt es ebenfalls. Interessant ist die Musikauswahl an der Bar, wo zeitweise Getränke zu Blümchen und No Angels über die Theke gehen.
Mit WAR bleiben wir im übertragenen Sinne in Nürnberg. Das donnernde Doomgaze-Trio füllt die ganze Halle aus und lässt die Futterluken offen stehen. Eine prägnantere Setlänge hätte dem noch besser gestanden, aber nichtsdestotrotz eine krasse Nummer.
Dann klirren KALTE HAND durch die Halle. Das sind vollkommen andere klangliche Voraussetzungen als gestern, doch in meinen Ohren kommt der kühle Sound der Post-Wave-Goth-Punks hier erheblich besser zur Geltung.
Wer eine Pause oder Abwechslung braucht, kann sich in Baum-Ufos zurückziehen, einen Panormawagen des historischen Rheingold-Express begutachten, ...
...dem Nagelstudio einen Besuch abstatten oder beim Stand von Second Bandshirt auf Schatzsuche gehen. Ich freue mich über einen neuen Pulli.
Der verspielte Electropunk von UNICORN PARTISANS erinnert mich an gute Zeiten im Eurosat CanCan Coaster im Europapark, wo sich die Hintergrundmusik ganz ähnlich anhört.
Songs und Ansprachen sind geprägt von antifaschistischen Inhalten, die sich hauptsächlich auf (Weiß)russland beziehen, aber auch das große Ganze sehen. Darüber hinaus macht Jean's positive Energie richtig Spaß.
















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