Die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet, Leftovers, 27.06.2026 in Frankfurt/Main, Waldstadion - Bericht von Roland der Voland
Die Toten Hosen, 27.06.2026 in Frankfurt/Main
Zunächst einmal verbringen wir aber einen schönen Nachmittag bei unseren Gastgebern, die uns für diesen Tag beherbergen. Dann machen wir uns auf die ca. 40 minütige Fahrt zum Waldstadion, auf der meine Lüftungs- und Klimaanalage im Auto aufgrund der Hitze den Dienst quittiert. Ordentlich aufgeheizt kommen wir an, der gebuchte Parplatz ist nur wenige Fußminuten entfernt und zügig stehen wir im Innenraum. Dort stellen wir fest, dass mensch noch problemlos in die "Front of Stage"-Bereiche kommt. Wir entscheiden uns dazu, es beim "Second Front of Stage" zu belassen und uns nicht bei die Ultras nach ganz vorne zu stellen.
Ich finde es durchaus erwähnenswert, dass die Hosen nicht noch einmal extra Kohle verlangen, um in Front of Stage zu kommen, so wie es oft üblich ist, sondern dass man quasi "nur" mit der Beklopptheit bezahlt, früh genug da zu sein.
Das Klima im Stadion ist echt mörderisch, beim Überleben hilft vieel Wasser und ein bisschen Bier für die "Scheißegal"-Haltung und vor allem: ein Fächer!
Dann geht es mit den LEFTOVERS aus Wien los. Der noch recht junge Vierer spielt irgendwas zwischen Grunge und Punk und fühlt sich auf der großen Bühne schon ganz wohl. Die von Campino angekündigte Band macht das in meinen Augen und Ohren sehr gut, da lohnt es, ein Auge drauf zu behalten.
Dann FEINE SAHNE FISCHFILET. Die sind jetzt nicht so unbedingt meins. Der Auftritt nervt aber nicht und ist erstaunlich wenig prollig. Passt schon zum Wasser (und ein bisschen Bier) trinken.
DIE TOTEN HOSEN entern pünktlich mit dem mittlerweile üblichem TamTam die Bühne und legen direkt mit Opelgang los.
Der Anfang ist dann auch den eher flotteren Songs gewidmet. Insgesamt wird auch einiges vom neuem Album gespielt und das fügt sich doch sehr schön ein. Die Auswahl und Setlist gefällt mir sehr gut.
Gegen Ende und bei den diversen Zugaben wird es dann etwas rührseliger und schunkeliger, was aber auch okay ist, bzw. sich in dem Momenten auch einfach schön und richtig anfühlt. Wer ein Hosen Konzert schon einmal mittendrin mitgemacht hat, wird wissen, was ich meine.
Irgendwann stand auch noch Marteria auf der Bühne, aber das hat nicht weiter gestört. Die Stimmung war trotz der Hitze durchgehend super. In unserem Bereich ging es durchaus auch mal etwas wilder ab, aber nach meinem Empfinden nie aggressiv oder rücksichtslos, im Gegenteil. Das war immer ein schönes Miteinander. Die Hosen haben sich von der Hitze auch nichts anmerken lassen und voll durchgezogen (wie übrigens alle Bands).












Kommentare:
Wann seid ihr denn da gewesen das ihr noch in die zweite Welle gehen konntet?