An Interim Solution, Knast, Tram4, Shættered, 04.07.2026 in Berlin, Greifswalder DIY - Bericht von matsch
Greife bleibt! Konzert zum Erhalt des Greifswalder DIY, 04.07.2026 in Berlin
Bei Make War und Belvedere habe ich vom Drummer von SHITAKE die Empfehlung bekommen, heute doch mal hier vorbeizuschauen. Den Ort kenne ich noch nicht, soll eine selbstgebaute und -verwaltete Skateanlage sein. Passend steht zweimal Skatepunk auf dem Menü und SHÆTTERED sollen auch ganz gut sein, meine ich und gehe davon aus, sie auch schonmal live gesehen zu haben.
Zurück aus dem Archiv kann ich das bestätigen und zwar vor zwei Jahren im Reset Club mit The Promised End. Da schließt sich ein Kreis, denn beim darauffolgenden Konzert von The Promised End habe ich SHITAKE kennengelernt, wegen denen ich wiederum heute auf dem Weg hierher bin.
Zurück aus dem Archiv kann ich das bestätigen und zwar vor zwei Jahren im Reset Club mit The Promised End. Da schließt sich ein Kreis, denn beim darauffolgenden Konzert von The Promised End habe ich SHITAKE kennengelernt, wegen denen ich wiederum heute auf dem Weg hierher bin.
Schon etwas spät unterwegs wegen Dingen, fürchte ich schon was zu verpassen und verirre mich dann auch noch kurz im Busch vor der Location.
Bei Verspätungen kann man sich aber auf DIY-Orte verlassen und so habe ich um zwanzig nach sieben noch keine Band verpasst und kann sogar noch ein bisschen im Regen rumstehen. Dabei entdecke ich unter einem der kurz vorher noch aufgebauten Pavillons Yves, den Fotografen vom eingangs schon erwähnten SHITAKE-Konzert, und erfahre, dass sich deren Drummer noch mit gebrochenem Fuß in der Notaufnahme befindet. Dafür sind KNAST sehr spontan eingesprungen. Yves (@yvesmeisterd) stellt mich Sarah (@hagapindler) vor und die beiden sind der Grund für die außergewöhnlich guten Fotos in diesem Bericht.
Bei Verspätungen kann man sich aber auf DIY-Orte verlassen und so habe ich um zwanzig nach sieben noch keine Band verpasst und kann sogar noch ein bisschen im Regen rumstehen. Dabei entdecke ich unter einem der kurz vorher noch aufgebauten Pavillons Yves, den Fotografen vom eingangs schon erwähnten SHITAKE-Konzert, und erfahre, dass sich deren Drummer noch mit gebrochenem Fuß in der Notaufnahme befindet. Dafür sind KNAST sehr spontan eingesprungen. Yves (@yvesmeisterd) stellt mich Sarah (@hagapindler) vor und die beiden sind der Grund für die außergewöhnlich guten Fotos in diesem Bericht.
Zunächst aber beginnt der Bassist von SHITAKE mit seinem Soloprojekt. Eine Akustikgitarre, Gesang und gemütlich nachdenklicher Indie-Singer-Songwriter-Pop, der im Internet eher als Indie-Pop-Punkrock daherkommt.
Das Publikum steht auf dem Beton, die Bühne befindet sich in einem Baumhaus über den Pipes, leicht versteckt hinter den Ästen eines Baums. Noch regnet es nicht so stark, also kann man aus dem Schutz der Pavillons treten und wahlweise auf der einen Seite einen Blick durch die Blätter des Baums auf AN INTERIM SOLUTION erhaschen oder ihn von der einen Seite hinter dem Pfosten erahnen.
Das Publikum steht auf dem Beton, die Bühne befindet sich in einem Baumhaus über den Pipes, leicht versteckt hinter den Ästen eines Baums. Noch regnet es nicht so stark, also kann man aus dem Schutz der Pavillons treten und wahlweise auf der einen Seite einen Blick durch die Blätter des Baums auf AN INTERIM SOLUTION erhaschen oder ihn von der einen Seite hinter dem Pfosten erahnen.
Bei KNAST regnet es sich ein, was schade ist, weil hier meinerseits ein paar erste tänzerische Ausflüge gewollt gewesen wären. Auch lässt sich von unter dem Pavillon der Maxime "Statik vor Sicht" nicht mehr so einfach entgehen. Hören kann man die beiden aber gut und der lärmige Punk steht auch dem Wetter.
Die Bassistin singt über schwer verzerrte Powerchords und mollig-melancholisch-melodische Läufe. Der Drummer bearbeitet solide das Set...
Der Baum wird nach dem Set von KNAST übrigens noch etwas zurecht gesägt, sodass der Blick auf die folgenden Bands weniger waldig ausfällt.
Beim letzten Song werden Positionen getauscht und es scheppert nochmal ordentlich durch den Park (Schlagzeugerinnenfoto Nr. 2).
Danach hört es kurz auf zu regnen und Menschen vom Greife DIY fegen mit Besen Wasser über den Beton. Auf der Bühne legen TRAM4 los.
Die machen so Pop-Punk mit manchmal ein bisschen Härte und Refrains, bei denen alle mit Mikrofon in Reichweite singen. Der Bassist ist in seinen Bewegungen zum Midtempo-Rise-Against-Pop sehr ambitioniert.
Hinter Gittern - Der ideale Spot für die nächsten Bandfotos von KNAST. Hier allerdings einer der 6-Saitenfraktion von TRAM4.
Um zehn muss Schluss sein und durch den verzögerten Beginn haben alle Bands weniger Stagetime als geplant, sodass sich SHÆTTERED abschließend beeilen, uns ihr Oeuvre um die Ohren zu ballern.
SHÆTTERED trauen sich dann sogar auf die Rampe, es hat aber auch fast aufgehört zu regnen. So versammelt sich auch das Publikum näher am Bühnenbaumhaus und bewegt sich mehrheitlich auf der zur Verfügung stehenden Fläche. Auch gut zu sehen auf Bildern der dritten Fotografin, die mir am Ende noch vorgestellt wird und die ich schon auf sehr vielen Shows mit der Kamera habe rumflitzen sehen.
Irgendwer hat mehrere Bengalos dabei und so sehen wir immer wieder auch im langsam echt dunkel werdenden Skatepark was vom aktiven Sänger, der uns schöne Hardcoresongs mit ein bisschen Punk zwischendurch um die Ohren schreit. Gefällt mir gut.
Das Ganze beim nächsten Mal gerne noch einmal ohne Regen, aber auch so bin ich auf dem Rückweg zwar leicht kühl aber glücklich einen neuen Ort entdeckt und gute Bands live gesehen zu haben. Greife muss bleiben!
Das Ganze beim nächsten Mal gerne noch einmal ohne Regen, aber auch so bin ich auf dem Rückweg zwar leicht kühl aber glücklich einen neuen Ort entdeckt und gute Bands live gesehen zu haben. Greife muss bleiben!

























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