Jandaba Festival Tag 1: Gerchi, Trigger, Vodka Vtraiom, Partisan, Uro, Ugroza, Voidspell, Stress, 30.07.2026 in Kutaisi (GE), Riff Raff - Bericht von Dr_Lü-Ken_moderiert
Jandaba Festival Tag 1, 30.07.2026 in Kutaisi (GE)
In Georgien ist das eine normale Verkaufsgröße für Gewürzgurken. Christoph, die kann ich dir nicht mitbringen. Sorry.
Guter Charme des Ladens (rechts die Treppe runter). Ordentlich diy Charakter, nette Menschen, ein bisschen heruntergekommen. Toll!
Es gibt diy catering von tollen Menschen. Gebackene Kartoffeln vom Grill für 3 Euro. Mir geht das Kartoffelherz auf.
Erste Band Partisan. Knüppel-Hardcore. Es ist noch reichlich Platz. Der wird von ein paar Windmühlen-Hardcore-Leuten genutzt. Wegen Bänderriss stehe ich hinten und komme nicht in den Genuss.
Von Knüppel-Hardcore geht es weiter zu Bretter-Hardcore. Uro haben wenigstens einen Schellenkranz dabei.
Achtung, High-Kick! Es gibt zwar kein Crowd-killing, aber ein paar Typen schaffen es immer wieder in wenigen Sekunden, den gut gefüllten Bereich vor der Bühne komplett leer zu bekommen. Schwierig.
Nächste Band, Trigger aus Batumi. Während am Anfang der Laden noch leer ist, füllt sich die Tanzschule allmählich. Denn das, was Trigger machen, ist schöner Punkrock mit Hardcore-Note. Erste wirklich gute Band des Abends. Ich spreche später noch mit dem Gitarristen der wirklich jungen Band. Es gibt ein paar spannende Einblicke in die kleine Szene in Tiflis und Georgien generell.
Vorne rechts messen ein paar kleine Böckchen ihre Kräfte.
Vorne rechts messen ein paar kleine Böckchen ihre Kräfte.
Es folgen Voidspell aus der Türkei (meines Wissens Ankara). Die Band macht tolle Musik. Es gibt Punkrock mit Grunge und Knüppel-Anteil. Gesang ein schnodderiger Shout. Dazu auch die erste weiblich gelesene Person auf der Bühne. Zu hören gibt es auch ein Nirvana-Cover ( ich hab mir aber nicht aufgeschrieben, welches es war :/). Insgesamt total mitreißende Show.
Nächste Band ist das Highlight des Abends: Gerchi aus Kutaissi. Es ist super gut gefüllt, handelt es sich bei den Vieren doch um die Haupt-Organisatoren des Festivals (und zum Teil Betreiber des Riff Raff). Gerchi spielen Punkrock, treibender Bass, tolles schnelles Schlagzeug. Hier und da kommt auch ein bisschen Schnelleres heraus, ohne zu sehr zum Hardcore abzudriften. Ich fühle mich an the Bronx erinnert und freue mich sehr. Sie verabschieden sich mit „Nazi Punks Fuck off“ von der Bühne <3
Vorletzte Band für heute sind Stress. Sie stammen aus Kutaissi, wenn ich richtig informiert bin, und spielen rohen Hardcore mit ordentlichem Metal-Einschlag. Das ist nicht so mein Ding.
Vodka Vtraiom (Wodka zu dritt) spielen den letzten Slot. Hier steht die bekannteste Punk Band aus Georgien vor mir (es gibt ein langes Interview im ox-fanzine). Schöner klassischer midtempo Punk, Drummer und Organisator David spielt nach Gerchi heute sein zweites Set. Das ist an Engagement kaum zu übertreffen. Ich bin gespannt auf morgen!


















Kommentare:
bisher keine Einträge