Das Publikum um uns herum ist diesmal weniger nervig als in Köln, wo alle paar Minuten irgendeine Nervensäge durch eine dumme Aktion aufgefallen ist. Ausnahmen bestätigen natürlich auch heute die Regel. Direkt hinter der Theke begegne ich beim Bier holen einer Frau, die sich mir breitschultrig in den Weg stellt und mich mit meinen Bechern nicht durch lassen möchte. Alles nett bitten und anstupsen wird mit Kopfschütteln und Ignoranz beantwortet, so dass ich mich irgendwann an ihr vorbei drängle um die Becher abzuliefern. Das bringt sie so zur Rage, das mir ein Schwall an Beleidigungen hinter geschickt wird. Ich versuche es mit Humor zu nehmen, schaffe es aber nur mäßig. Ansonsten alles top, man liegt sich in den Armen, singt zusammen und manche sorgen sich sogar etwas um den schiefen Rainer.