Wir parken Rainer an einem Stromkasten. Jen und ich halten Wache und Bill holt derweil den Wagen. In diesem verladen wir dann den desolaten Rainer, er darf heute auf der Matratze liegend reisen. Das kommt Faf sehr entgegen, der somit Platz auf der Rückbank hat und nicht auf dem Notsitz Platz nehmen muss. Denn obwohl er grad noch vor ca. 35.000 Menschen gespielt hat, gibt es keinen Tourbus der ihn nach Hause bringt und auch die viel später als wir abreisenden Bandkollegen fahren nur bis Oberhausen. Zudem war das Catering schon abgeräumt, weswegen er nun mit einem Burger von der Tankstelle vor uns steht. Ein Rockstar-Life wie es im Buche steht! Wir kommen aus dem Lachen nicht mehr raus, das steigert sich noch mit den Backstage-Geschichten die er auf der Rückreise für uns parat hält. Nach einer entspannten Fahrt, vielen Dank noch mal dafür an Bill, erreichen wir das heimische Dortmund. Dort geht es erst ab den Sandwich-Toaster und dann sofort ab ins Bett, Rainer wird auf der Couch abgelegt, das Nickerchen auf der Rückfahrt hat ihm gut getan und er kann sogar schon wieder rauchen, ganz hergestellt ist er aber nicht und eine Busfahrt bei der er auf sich selbst gestellt ist, ist heute wohl immer noch utopisch. Ja nun, bleibt er halt hier. Blutflecken fehlen uns sowieso noch auf unserer Couch-Garnitur.