Love A:
Irgendwie
Ein Genuss von der ersten Silbe bis zum letzten Ton. Wer Love A noch nicht kennt, sollte sich eigentlich schämen. Immerhin haben die vier Jungs aus Trier schon die ganze Republik bespielt und waren zudem in Joko und Klaas' Schrank zu Gast. Auf "Irgendwie" knüpfen sie musikalisch direkt an den Vorgänger "Eigentlich" aus dem Jahre 2011 an. Die cleane Gitarre strotzt nur so vor Spielfreude und bringt wunderbar eingängige Melodien hervor, während sich das Schlagzeug etwas im Hintergrund hält, dabei aber genau den richtigen Anschlag trifft. Über allem schwebt der unverwechselbare Gesang. Dieser füllt die einzelnen Stücke mit Texten, die so zitierfähig auf jeden Jutebeutel gedruckt werden könnten. Interessant sind auch die verschiedenen Wortschöpfungen, die an mehreren Stellen auftauchen und ein Fragezeichen hinterlassen. Was bitte ist ein oder eine "Zaunmüllerei"? Obwohl das vorerst unbeantwortet bleibt, begeistert das Album von vorne bis hinten. Höhepunkte sind nicht nur die bereits als Videos ausgekoppelten Songs "Valentinstag" (hier gemeinsam mit Jan von Turbostaat) und "Windmühlen", sondern auch "Der Tausendste Affe" oder "Juri" und sowieso jeder Song auf der Platte. Also: Eine Flasche Marillenbrand einstecken, zum nächsten Love-A-Gig gehen, dort am Merch-Stand die Platte kaufen und mit der Band einige Kurze trinken!
Kommentare:
Ist das das etwa Ossi gewidmet? XD