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Love A:
Jagd und Hund
Love A haben ja auf ihren bisherigen beiden Alben die Messlatte in Puncto Post Punk bzw. sehr melancholischem Punkrock ziemlich hoch gesetzt.
Jetzt die berühmt-berüchtigte dritte Platte...
"Jagd und Hund" ist gefühlt irgendwie noch deprimierter. Man bekommt den Eindruc,k als ob sich die Band und besonders Sänger Jörkk jetzt vollends auf die verhasste Gesellschaft und deren totale Ablehnung eingeschossen haben.
Und genau das ist es auch auf dieser Platte, was Love A von den meistens ihrer Genrekollegen abhebt und besonders macht. Die absolut ehrlichen und den Hörern in die Fresse geschrienen Texte. Nix da kryptische Verrenkungen à la Turbostaat oder Rachut. Schön direkt ist angesagt.
Songs wie "Toter Winkel" oder das fast schon gruftig angehauchte Stück "Brennt alles nieder" mit seinem sakral anmutende Ende sind einfach Hits die jedem leidensgeprüften Mitmenschen aus der deprimierten Seele sprechen.
Auf JAGT UND HUND gibts die von Love A gewohnt starke Qualität. Mal gucken wie viel Depression die deutsche Gesellschaft noch zu verursachen in der Lage ist.
kiki 03/2015
Hörprobe:
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Love A
Musikstil: Punk, Indie
Herkunft: Trier
Homepage: www.love-a.de
...mehr Infos
Love A - Jagd und Hund

Stil: Post-Punk, Indie
VÖ: 27.03.2015, CD, LP, MP3, Rookie Records (Link)


Tracklist:
01. Lose your illusion
02. Trümmer
03. Toter Winkel
04. 100.000 Stühle leer
05. Kein Stück
06. Stagnation
07. Der beste Club der Welt
08. Augenringe
09. Ein Gebet
10. Regen auf Rügen
11. Modem
12. Brennt alles nieder

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tenpints
(tenpints)
30.03.2015 17:05
Ich hab noch nicht geschafft die Platte zu hören, also muss ich ja eher dankbar sein, dass du keine Textbeispiele bringst und vergisst zu erwähnen, woher dein Depri-Eindruck eigentlich genau kommt. So bin ich nicht gespoilert. ;)

Warum ich aber eigentlich kommentiere: diesen Quatsch mit den "kryptischen Verrenkungen" bei Rachut hört man ja immer wieder, den hätte ich gerne mal belegt. Ich wette, ich kann dir bei 90% aller Rachut-Texte sagen, worum's da geht, so unkryptisch sind die!

Jedenfalls finde ich "100.000 Stühle leer" jetzt nicht weniger kryptisch. Das ist ja wie bei Jörkk üblich immer eher so assoziativer abstrakter Kram, der eine diffuse Ablehnung ausdrückt - aber mehr auch nicht. "Windmühlen" z.B. ist ja auch mal von Nazis oder so vereinnahmt worden. Ich find's geil, ich mach das genau so... aber besonders direkt find ich's nicht.

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