Kreator:
Gods Of Violence
Einen richtigen Volltreffer landen KREATOR mit ihrem mittlerweile 14. Schaffenswerk "Gods of Violence".
Damit ist nicht nur der kurzfristige Aufstieg auf Platz eins der deutschen Albumcharts gemeint (ok, sie wurden auch schnell wieder von den Brathähnchen aus Düsseldorf der Spitze beraubt), sondern vor allem weist das Album eine verdammt große Dichte an Hits auf.
Angefangen mit einem spannungsaufbauenden Intro, folgt mit "World War Now" gleich eine Thrash-Hymne der Extraklasse, die einen unweigerlich am Lautstärkeregler der Anlage drehen lässt.
An KREATOR hat mir auch schon immer gefallen, dass Mille und Co. nicht ausschließlich auf Verkaufszahlen schielen (wie leider so einige anderen Metalkapellen aus vergangenen Zeiten, die ihren alten Brei immer wieder neu aufwärmen oder nur noch unhörbare Scheiße veröffentlichen) sondern tagtäglichen Wahnsinn lyrisch wie musikalisch in perfekte Aggression umwandeln.
Selbst über den Tellerrand wird mal geschaut, so gibt es auf Gods of Violence bei einem Song tatsächlich mal deutsch gesungene (bzw eher gesprochene) Satzpassagen. Auch das Mitwirken von Indie/Schlager-Sänger DAGOBERT (echt jetzt?) ist ein, nennen wir es mal ungewohnter Schritt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Thrash Metal mit geilen Melodien und mehr als korrektem Inhalt ergeben ein erste Sahne Album. Keine Ausfälle, nur Hits! Geil!
Kann mir jetzt mal bitte jemand den Ohrwurm von "Hail to the Hordes" wieder aus dem Kopf prügeln?
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