No Use For A Name:
Rarities Vol. 1: The Covers
Ein schönes Lebenszeichen.
NoUseForAName bringen ihre erste Platte seit dem Tod ihres Sängers/Gitarristen Tony Sly (†2012) heraus. Nicht mit einem neuen Sänger oder neuen Songs, sondern ein reines Coveralbum.
Die darauf zusammengestellten Songs sind über die gesamte Bandgeschichte entstanden, so finden sich u.a. auch Nummern aus der frühen HC-Phase, und sind alle bisher unveröffentlicht.
Mit gefällt die Platte sehr gut. NoUseForAName waren für mich musikalisch immer eher monoton, auch wenn ich großer Fan ihres Stils bin. Ich habe festgestellt, dass Coverplatten einer Band auch mal ganz gut tun und das Repertoire auflockern, da man stilistisch nicht so stark gebunden ist und sie können einer Band auch mal neue Impulse geben, weswegen ich der Platte gerne eine Chance gab.
Die Zusammenstellung funktioniert wirklich gut und die Songs sind in guter Qualität aufgenommen, zudem funktionieren sie als eine abwechslungsreichere NoUseForAName-Platte sehr gut. Besonders gut gefällt mir das schnelle Cover von Sublimes Badfish, was mir leider gar nicht gefällt, ist Don`t cry for me Argentina. Hätte meiner Meinung nach nicht auf die Platte gedurft. Ist aber auch der einzige Ausreißer bzw. Tiefpunkt.
Die Platte hätte NoUseForAName auch mitten in ihrer Karriere gut getan. So ist es aber ein gelungenes Lebenszeichen (oder je nach Lesart: Nachruf) einer Band, deren bisheriges Werk immer als Monolith des californischen Skatepunks erhalten bleiben wird.
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